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Literaturforum Österreich :: Thema anzeigen - Helene - Eine Kriegskinheit von Dieter Ebels
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Helene - Eine Kriegskinheit von Dieter Ebels


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Autor Nachricht
Susanne
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Anmeldedatum: 16.06.2008
Beiträge: 35

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BeitragVerfasst am: 03.11.2009, 17:49    Titel: Helene - Eine Kriegskinheit von Dieter Ebels Antworten mit Zitat

Hallo Leute,
vor etwa einem Jahr stellte ich hier im Forum unter der Rubrik "Spannung pur" den Ebels-Roman "Nu-Gorra" vor. Feriengäste hatten das Buch seinerzeit bei und vergessen und da ich gegenüber diesen Gästen von dem Buch geschwärmt hatte, brachten sie mir bei ihrem Urlaubsaufenthalt im letzten Monat erneut ein Ebels-Buch mit. Ich sage: Danke an die Familie Schnittcher.

Zu dem Buch:
Titel: Helene - Eine Kriegskindheit
Autor: Dieter Ebels
ISBN 3-86683-074-2
Wagner-Verlag
401 Seiten

Text Buchrückseite:
Deutschland in den Jahren des weiten Weltkrieges. Besonders in den großen Industriestädten zermürben ständige Bombenangriffe die Bevölkerung. Not und Elend sind allgegenwärtig. Diese Geschichte schildert die Kriegsjahre in Duisburg aus der Sicht des Mädchens Helene. Während sich ihr Vater als Soldat in Paris befindet, erlebt Helene, gemeinsam mit ihrer Mutter und ihren vier Geschwistern, all die Grausamkeiten des Krieges. Das Mädchen muss miterleben, wie die Bomben um sie herum alles in Schutt und Asche legen. Überall gibt es Tote und Verletzte und schließlich trifft ein schwerer Schicksalsschlag sogar ihre eigene Familie. Als Helene durch die Kinderlandverschickung nach Bayern kommt, kann sie die Kriegswirren für einige Zeit verdrängen, doch kaum kehr sie nach Hause zurück, überschatten tragische Ereignisse ihr Leben.
Obwohl dieses Buch auch einige amüsante Anekdoten aus dem Leben des Mädchens Helene schildert, so ist es doch geprägt von den alles zermürbenden Grausamkeiten des Krieges. Es ist eine Schilderung, die unter die Haut geht und für allzu sensible Gemüter eher nicht geeignet ist.

Ich habe das Buch nun gelesen und kann nur sagen, dass es mehr als tief unter die Haut geht. Die Hauptperson, das Mädchen Helene, hatte ich beim Lesen sehr schnell in mein Herz geschlossen. Ich durchlebt mit ihr schlimme Situationen und hatte stets das Gefühl, das alles selbst mit zu erleben. Das Buch ist leicht lesbar geschrieben und es fließt beim Lesen einfach so dahin. Auch wenn diese Geschichte mich oft heruntergezogen hat, weil ich Helenes Leid fast körperlich spürte, so hätte das Buch aus meiner Sicht noch unendlich weitergehen können.

Alle, die gerne das, was sie lesen, auch fühlen möchten, sollten sich dieses Buch nicht entgehen lassen.
Mir hat es sehr gut gefallen.
Sehr glücklich
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