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Literaturforum Österreich :: Thema anzeigen - Rolf und Tinas Tagebuch
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Rolf und Tinas Tagebuch


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Einer_von_uns
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BeitragVerfasst am: 26.02.2012, 20:13    Titel: Rolf und Tinas Tagebuch Antworten mit Zitat

Nachdem Rolf eigentlich nur noch Besonderheiten im täglichen Leben zu posten pflegt haben wir heute eine Besonderheit.
Das Rudel erführ gestern eine Erweiterung.

Wie kommt man zu einem Schweißhund ?
Manchmal ist es wie die Jungfrau zum Kinde kommt.......
Geplant wäre aus einem Wurf nächstes Jahr eine Alpenländer Dachsbracke für diese
Arbeit auszusuchen. Planungstechnisch waren alle anerkannten Jagdhundezwinger
Deutschlands gelistet und die Webseiten schon mal vorsorglich gesichtet.
Man wollte ja nichts dem Zufall überlassen...

Doch manchmal geht das Leben so seine eigenen Wege.
Ein Notruf über einen Tierschutzspendenmailer war der Auslöser.
Meine Ehefrau las diesen Artikel wo "S.P.A. de Poitiers" Nähe Atlantikküste,
mitten durch das Tierheim eine Eisenbahnlinie gezogen wird.
Da das Tierheim nun kurzfristig aufgelöst werden mußte, waren alle Katzen und Hunde
für die Tötung vorgesehen genau morgen am 27.2.12 .
Ein europaweiter Aufruf über viele Tierschutzwebseiten sorgte dafür das bis gestern 16 Uhr bis auf 3 Hunde alle einen neuen Besitzer erhielten.
Alle Tiere mußten geschipt werden und geimpft wo ein neuer Besitzer vorhanden war.
Dann noch der logistische Nebeneffekt das der Weg mehr als 800 km
bis nach Belgien einer der verschiedenen Übergabepunkte war.

Wir schauten mal auf die Webseite von S.P.A. de Poitiers und fanden unter Hunde
ein Weibchen ein dort angegebenen Basset giffon mit etwas mehr als einen Jahr alt.
Dort eingeliefert am 5.1.12.
Also liegt es nahe das es vielleicht ein Hund war, der als "Weihnachtsgeschenk" angedacht war und als man merkte das ein Tier nicht nur zum Vergnügen da sein kann es abgegeben wurde.
Doch es kommt noch besser.
Tina ist nicht mal ein Jahr alt, also ein Schweißhundwelpe ohne die Chance hier in Deutschland
eine anerkannte Schweißhundeprüfung je machen zu können, weil diese Rasse hierzulande nicht ohne Stammbaum und Zurodung zur Eignung für eine bestimmte Jagdhundearbeit für eine Prüfung zugelassen werden kann.

Dennoch stand ich zu meinem Wort dieses Häufchen Unglück zu uns zu nehmen.
Und wie es aussieht scheint alles positiv zu laufen.
Rolf der Podenco canario (unser eigner Hund ) immer mit einem Pfund Pfeffer in Hintern ist ruhiger seit gestern und zeigt Tina die Sitten hier im Rudel.
Er tolleriert ihre Versuche ihn unterzuordnen ohne das es zu beißereien bisher kam.
Auch unsere Katze wurde von Tina bisher zur Kenntnis genommen.

Die Übergabe in einem belgischen Grenzort auf einem großen Parkplatz
war eine Geschichte eigentlich für sich alleine.
Nebenan ein großer Flohmarkt in Lagerhallen.
Wir gingen also auch darein und schauten uns um weil wir ja minimal 30 Minuten vor dem geplanten eintreffen der Großen Transporter schon dort sein sollten.
Es kam dann der erste Transporter und die Tiere wurden aklimatisiert , also Gassi geführt nach dem Trinken geben etc.
Warscheinlich fiel das jemanden auf der die "Bürgerwehr" informierte und die dann die belgische Polizei.
Die kamen dann mit mehreren Fahrzeugen um zu prüfen ob etwas illegal sei.
Bei der ersten Chipkontrolle stimmte der auch gleich mal nicht
Erst nach Rücksprache mit dem Tierheim in Frankreich kam heraus das der Hund
dem das so gar nicht gefallen wollte 2 hat. einen Chip im Brustbereich, wo der Internationale Pass nicht dazugehören konnte und ein anderer im Rücken wie alle anderen halt auch dort gechipt wurden.
Man vermutete, weil es nur Deutsche Verteiler und wie ich Endabnehmer waren
einen Handel oder sowas.
Wir recherchierten später und fanden heraus das die beiden Transporter gemietet waren mit Kilometerlimit als Pauschale und da war eben in Belgien "Ende im Gelände"
Nun man konnte schon bemerken das es reine Tierschützer waren, die in aller Eile
z.B. Hundekäfige gekauft hatten wo der Wuff innnerhalb von Sekunden eine Seitenwand in dem Stress zerlegt hatte.
Nun ich spendetete die Unterlagenplatte die Filzbezogen war und 2 Spannriemen und der Käfig war wieder nutzbar.
Irgenwie dann wo sich die Lage beruhigt hatte so nach 2 Stunden kam der zweite Transporter, der noch mehrere Zwischenstopps zum be- und entladen in Frankreich hatte,
um die zwischenzeitlich umverteilten Hunde zusammenzustellen.
Dort war Tina die als Erste rausdurfte.
Ich bekam glatt die Frage mit was ich Tina bestochen hätte das sie sich gleich an mich schmiegte mit dem Rücken nach unten.
Naja die Stimme und die Art und Weise sich einem unbekannten Tier zu nähern macht eben einiges aus.
Ich denke mal das die Tierschützer etwas zum Nachdenken haben, das wir im selben Boot sitzen wenn es um unsere Umwelt geht und uns einander helfen sollten, als alles andere, denn eigentlich wollen wir das Gleiche eine intakte Natur in allen Facetten des Lebens.

Naja als ob Tina nach dem Aklimatisieren und Gassi gehen schon immer auf dem Rücksitz bei mir angegurtet war, fuhren die die restlichen 130 km heimwärts.
Auf neutralem Ort tafen sich Rolf mit Tina und liefen gemeinsam ein Stück und fuhren dann zusammen im Auto nach Hause.
Jede spätestens 2 h eine Hunderunde mit Tina erst auch mit Rolf und dann die 3.30 bis 5.00 Uhr heute früh um den Beyenburger Stausee und Altbeyenburg im großen Bogen drumherum, damit sie sich an mich gewöhnt.
Tina war einfach nicht " Knülle " zu kriegen, damit sie auch mal etwas mehr Ruhe hat
als die 2 h davor neben mir schlafend.
Erst die folgende Runde wollte sie nach etwa 1 km abbrechen, was ich auch tat.
So hat sie schon mal 1/3 des Umfeldes auf etwas weniger als 20 km erschnuppern dürfen.

Jetzt beginnt die Arbeit im Rudel und Tina zu einem Hund der auch das Wort Erziehung kennen sollte.
Bis zum 12.3. habe ich dafür frei und die ersten 14 Tage sind ja mehr als prägend.

Zugabe:
Ja Tina ist schon ein Ding für sich. Sie hat heute z.B. 3 Wildwechsel gefunden die ich noch nicht kannte.
Und für jede Wildspur die sie mir anzeigt bekommt sie ein Leckerchen.
Auch ihr innerliches abtouren macht Fortschritte. Sie kommt so langsam innerlich seelisch im Rudel an und weiß das hier ist ihr neues Zuhause.

Was für Sie Freude ist ohne Ende ein Rudelrevier von mehreren Quadratkilometern bereits zu kennen, ist für mich ein Fitnessprogramm.
Aber die ersten 14 Tage sind mehr als prägend.
Was man da kann erreichen, braucht man nicht auf die langsame Tour Stück für Stück durch zu ziehen.
Sie horcht auf Rufen und macht auch sofort Sitz. Dafür haben wir die Hauptmalzeit so gestaltet das sie zusammen mit den Leckerchen dann ein abgerundetes Bild ergibt.
Ab morgen werde ich dann auf einen 3 stündigen Rundenabstand übergehen und langsam dann die üblichen 3 bis 4 Runden einpegeln lassen.
Die Rangfolge ist derzeit noch unentschieden zwischen Tina und Rolf.
Es treffen Alter, Tempo und Erfahrung auf Jugend und viel Kraft mit Ausdauer bei beiden aufeinander.


Gruß
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georg
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BeitragVerfasst am: 26.02.2012, 21:39    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber rolf, mach dir nichts draus, dass die Tina auf Grund deutscher Gründlichkeit ein ungeprüftes Schweißhunderl ist und bleibt.
Do bist ja auch kein geprüfter Podenco.
Wenigstens ist euer Rudelführer so schwer geprüft, dass eure fehlenden Abiturzeugnisse bei weitem ausgeglichen werden.
Und zeig deiner tina, wo der Bartel den Most holt, dann gibts heuer noch ein paar reizende kleine ungeprüfte Schweißpodencos.
Die werden, wenn sie einmal groß sind, so viele Wildwechsel finden, dass euer Boss die Übersicht verlieren könnte.

mfg
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Einer_von_uns
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BeitragVerfasst am: 28.02.2012, 06:13    Titel: Infos Rettungaaktion kompette Räumung eines großen Tierheims Antworten mit Zitat

Stellungnahme der vor Ort Verantwortlichen für die Organisation der Rettung vor der Tötung in einem wegen eines Bahnstrecke kurzfristig geschlossen wordenen Tierheimes in Frankreich Nähe der Atlantikküste bei einer Stadt, die die vergleichbare Größe wie Wuppertal hat.
Neben dem dortigen einliefern von "lebenden Weihnachtsgeschenken" die mehr als nur Spass machen, war ja auch ein Bestand vorhanden.
In diesem Zuge kam der behördliche Räumungsbefehl um die Baufreiheit für die Bahntrasse zu erreichen.In der kürze der Zeit war kein Ersatz schaffbar, so das ein unter Tierschützern europaweite Aufruf raus ging diese Vierbeiner vor der Tötung zum 27.2.12 also gestern zu retten.
--------------------------------------------------------------------------------
Stellungnahme des Betreuers in Belgien:

"Liebe Adoptanten, liebe Pflegestellen,


aufgrund der zahlreichen und sehr verunsicherten Anrufe, die ich am 26.2.12 erhielt, möchte ich gerne die Sachlage bzgl.
des Polizeieinsatzes am Transporttag, dem 25.2.12 in Hausset lückenlos aufklären, um alle Unklarheiten
zu beheben.

Bevor unsere 2 Transporter aus Frankreich in Hauset eintrafen, traf ein französischer Lieferwagen mit
Hunden ein, dieser parkte DIREKT auf dem Parkplatz vor dem Möbelgeschäft und lud ca. 8 junge Hunde
von dem französischen Lieferwagen in ca. 1-2 andere Autos um, bei diesem Umladen, schrieen einige Hunde
ganz panisch und lange, so dass extreme Aufmerksamt der vielen Besucher erlangt wurde.
Ich selbst ging hin, um nachzuschauen was dort vor sich ging. Dort erfuhr ich den Namen Regine.
Anscheinend war dies ein Transport von einer Regine, die NICHTS mit unseren 2 Transportern zu tun hatte.
Beunruhtige Leute riefen bei der Polizei an und meldeten Hundemißhandlungen und illegalen Hundeverkauf.

Nun fuhren diese Autos, der französische Lieferwagen und die anderen Autos mit den Hunden weg, unser
1.Transpoter traf ein und einige Minuten später, 2 Polizeibusse mit mehreren Polizisten.

Nun hatten wir die Kontrolle, die gar nicht uns galt!!!

Da die Polisten nun von Hundemißhandlungen und illegalem Hundeverkauf ausgingen, waren die
Polizisten zunächst sehr streng und wenig gesprächsbereit, nachdem ich aufgrund der Schutzverträge
beweisen konnte, dass die Hunde alle kostenfrei abgegeben werden, da es sich um eine Rettungsaktion
der Tötungshunde handelt und ich komplette Listen vorlegen konnte, wohin die Hunde gehen, etc.
konnte ich die Polizisten davon überzeugen, dass alles legal bei uns ist und dass wir keinen illegalen
Hundehandel betreiben und keine Hunde mißhandeln !!!

Dann prüften die Polizisten die EU-Ausweise mit allen Impfungen, ChipNr. etc, was wir bei allen
Hunden vorlegen konnten, denn sonst ist keine Aus-/Einreise gestattet.
Die ersten 4 Hunde waren alle korrekt, dann kam ein Schäferhund, der eine andere Chipnummer
anzeigte als im EU-Ausweis und es gab wieder Ärger mit der Polizei, aber auch dies konnte behoben werden, da wir
nach Rücksprache mit dem französichen Tierheim erfuhren, dass dieser Hund 2 Chipnummern hatte,
wir suchten den Hund erneut ab und fanden die beiden Chip-Nummern, so dass auch dieses Problem
komplett aufgeklärt werden konnte!

Dann prüfte die Polizei weiter und kam zu einer Angstbeißerin, hier war es sehr schwierig den Chip
abzulesen, ohne dass der Polizist gebissen wurde, was wiederum die Polizei verärgerte und wir diese
beruhigen mußten, schließlich konnte auch hier der Chip abgelesen werden und alles war korrekt.

Die Polizei bekam auch die Einsicht zur Prüfung für den 2. Transport, der ca. 1. Stunde später eintreffen sollte ,
prüfte alle Unterlagen von mir und gab auch hier das Okay, dass alles legal und in Ordnung sei.


Ich hoffe, ich konnte hiermit lückenlos die Sachlage aufklären und alle Verunsicherungen damit beseitigen.

Bei weiteren Rückfragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

Vielen Dank, dass Sie den Tötungshunden ein neues Zuhause geben, ich hoffe, dass alles bei Ihnen zu Hause
gut verlaufen ist und wie erwähnt, wünschen sich die sehr engagierten französischen Tierschützer,
Fotos von den Hunden, die sie im neuen Zuhause zeigen, darum wäre ich Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir
demnächst die Fotos zukommen lassen würden. Danke!

Liebe Grüße"

Nun folgt meine Ergänzung zu dieser Stellungnahme:


Da ich als erster neben einen Pärchen mit 2 Hunden von uns vor Ort war, waren die anderen mir auch aufgefallen und ich dachte schon es sind welche von uns nur eben eher.
Man hatte versucht ein Pärchen gelblichweiß gescheckten kleine Hunderasse so bis 35 cm Höhe in einem Kleinwagen in einen Stofftransportbehälter zu stopfen , wobei die eine eine frische Totalop wegen Kastration hatte.
Ich sprach genau in diesem Moment mit der Frau in Grün an und sagte Ihr den frisch operierten Hund würde ich seperat lassen, das kann nicht gut gehen.
Das machte sie auch dann und sie war sehr kurz angebunden und verschwand sofort.
Es war ihr unangehem überhaupt angesprochen zu werden.
Ich dachte mir wer nicht will hat schon und lies es dabei auf sich beruhen und mir taten eigentlich die kleine Hündin nur Leid, was man der da zumutete, denn ein verletztes Tier wird immer in der Enge angegriffen um das Rudel zu schützen das weiß jeder Hundebesitzer und Tierschützer.
Die Kleidung die diese Frau trug gibt es als Jacke und Hose schon so ab 400 Euro, was ein weiterer Grund für mich war das ganze nicht zu vertiefen. Selber an sich denken und nicht an die Vierbeiner, wenn man schon die Möglichkeiten hatte es denen an wirklich nichts fehlen zu lassen.

Wie Daniela, so hatte auch ich das Gepräch mit den Polizisten gesucht um die Auszeit für die Übergabe im Interesse der für uns "Schutzbefohlenen Vierbeiner" möglichst stark zu verkürzen. Denn Stress hatten die
auf dem langen Weg und davor schon genug.
Natürlich hatte ich ein anderes Dialogfeld was wie Danielas Papiere überzeugen sollte und dies bestimmt auch
diese Überprüfung abzuschließen vermochte. Ich denke jetzt sollte jeder sich seinem Schützling widmen denn der braucht unsere ganze Kraft um endlich in dem neuen Rudel heimisch zu werden und ein fröhliches Leben inklusive Sorglospaket nutzen zu können.
gruß

-----------------------------------------------------------------------
Nun es ist schon ein sehr starkes Stück die Aktionen zur Rettung von Vierbeinern für illegale Machenschaften zu nutzen.
So leidet nicht nur der Ruf von Organisationen und spontanen Bewegungen pro Erhalt von Kultur, Natur, Flora und Fauna nein auch das Interesse überhaupt mal zu helfen.

Von daher wünsche ich mir, das man einfach vorab sich besser kennen sollte um diese Anonymität in einer Aktion wegen diesen Kriminellen in der Zukunft ausschließen zu können.

Gruß
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BeitragVerfasst am: 21.04.2012, 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

Nun da ich Rolf vor einigen Tagen mal für einige hundert Meter abgelinkt hatte von seiner Leine, habe ich dies soeben mit Tina auch gemacht.
Da es schwer geregnet hatte und auch sicher war das es nicht sogleich
wieder schön werden könnte so ab 22.30 Uhr , konnte man gesichert davon ausgehen das Tina mit mir alleine war.
Sie blieb in der Stockfinsternis so auf 15 m vor mir und freute sich, das sie mal frei laufen konnte. Ein schwarzer Hund ist im Dunkeln auch nicht der sofort erkennbare "Fleck" in der Natur.
Mir kam es so in den Sinn ohne Leckerli mitgenommen zu haben.
Es ging gut, und das letzte Stück hatte ich sie wieder angeleint.
Man weiß ja nie ob Fuchs, Marder, Dachs, Waschbär oder Wildsau seinen Geruch aus dem Wald zu Tina gibt bevor ich erkennen kann das es problematisch werden könnte.
Bisher hatte ich als sie die Witterung aufgenommen hatte und zu schnüffeln am Boden begann, erkennnen können, was es wohl ist, worauf Tina anschlug.

Natürlich einen Dachs hatte ich mit ihr noch nicht zusammen erlebt, weil ich mit ihr einfach nicht die 2 Dachsburgen, die ich kennen besucht hatte.
Bevor ich sie nicht besser ausgebildet habe, verzichte ich auf solche Experimete gern.
Wichtig ist das Tina lernt, auch mal auf ein Handzeichen hin, die Spur oder die Witterung oder gar den Blickkontakt aufzugeben.
Das klappt bisher nur mit deutlichen Worten und Bewegungen meinerseits von den Tieren des Waldes weg.
Aber sie macht sichtbare Fortschritte.

Gruß
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georg
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BeitragVerfasst am: 22.04.2012, 00:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo, ihr drei bis vier!
Man weiß zwar nicht genau, wessen Tagebuch hier geschrieben ward, aber jedenfalls ist es für mich sehr lesenswert. Obwohl eigentlich nicht viel action abläuft, ist es auf seine Art spannend.
Das mit der Frage, ob es nun des Podencos Tagebuch sei oder anderer Tage, ist natürlich Haarspalterei. Was die anderen Rudelwesen erleben, das auch Rolf.
Die Spuren von Dachs- oder Sauwitterung, die der Regen übriggelassen hat ---- dahinter werden schon die gleichen Dachse und Sauen stecken wie jene, die der Podenco irgendwann vorher geschnüffelt.

Wildsau, du leidest im Harze Schwund,
denn Evu naht, und der schwarze Hund.

Extra geschüttelt für Evus Hundestreichelzoo!

Liebe Grüße aus Vonderleinabad
georg
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Einer_von_uns
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BeitragVerfasst am: 22.04.2012, 10:25    Titel: Antworten mit Zitat

georg hat Folgendes geschrieben:
Hallo, ihr drei bis vier!
Man weiß zwar nicht genau, wessen Tagebuch hier geschrieben ward, aber jedenfalls ist es für mich sehr lesenswert. Obwohl eigentlich nicht viel action abläuft, ist es auf seine Art spannend.
Das mit der Frage, ob es nun des Podencos Tagebuch sei oder anderer Tage, ist natürlich Haarspalterei. Was die anderen Rudelwesen erleben, das auch Rolf.
Die Spuren von Dachs- oder Sauwitterung, die der Regen übriggelassen hat ---- dahinter werden schon die gleichen Dachse und Sauen stecken wie jene, die der Podenco irgendwann vorher geschnüffelt.

Wildsau, du leidest im Harze Schwund,
denn Evu naht, und der schwarze Hund.

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Liebe Grüße aus Vonderleinabad
georg


Georg die Hauptaufgabe ist erkennen und beobachten,
nur kranke Tiere oder verletzte Tiere, sowie Überschuss und Tiere die nicht heimisch sind und die geschützten Tiere verdrängen würden sind relevant mittels Regulativ einwirkend zu korrigieren.

Wir sind nur dazu Heger den Bestand im Biotop zu erhalten.
Dafür gibt es Freigaben und zeitlich befristete Quoten.
Eigentlich sind wir die Notbremse für all das was der Mensch zuvor der Natur angetan hat und so das Gleichgewicht zum Wanken gebracht hatte.

Es ist die Kunst Tina beizubringen nur auf meinen Wunsch einem bestimmten Tier zu folgen. Bevor das nicht klappt kann Tina gar keinen
Beitrag zum Erhalt der Natur leisten. Sie würden nur hetzen was Fell oder Gefieder hat und das nur weil es vielleicht Spass machen könnte "Freunde zum Wettrennen oder Hasche spielen zu haben!"

Das ist der Unterschied von einem normal ausgebildeteten Hund und der
Ausbildung zum Jagdhund.
Wenn Du erst einmal siehst wie 2 Sprinter und ein Hetzer auf Handzeichen
nur unangeleint Platz nehmen obwohl Wild in 5 bis 20 m Entfernung vorbeizieht flüchtend.
Du siehst wie jeder Muskel zuckt, aber die Hunde bleiben am Platz nur mit den Augen den Heger im Wechsel zum Wild betrachtend auf ein anderes Komando (Handzeichen) wartend.
Doch dazu braucht Tina noch vielleicht Jahre.
Ich möchte mir ihr ja nur Spuren finden von verletzten Tieren und vielleicht hier und da mal das Unterholz sichten...

Gruß
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BeitragVerfasst am: 01.05.2012, 19:14    Titel: Antworten mit Zitat

Seit einigen Tagen laufen Rolf und Tina gemeinsam und auch Tina auf ausgesuchten Flächen die zuvor erkundet wurden ohne Leine eine kurze begenzte Zeit.
Im Wald bleiben sie einzeln und auch gemeinsam stets an der kurzen Leine.
Diese und nächste Woche werden die Bambis (Kitze) von den Riken abgelegt und da sollte man schon seinen Hund stets an der Leine halten.

Kurz bevor die ersten Wiesen das erste Mal gemäht wird, laufen wir die Flächen ab und umranden diese mit Markierungen die die Riken veranlassen
ihren Nachwuchs nicht in ein zu erntendes Wiesenstück abzulegen.

Tina wird dabei an der sehr kurzen Leine ihren ersten Einsatz haben, indem sie die Fährte der Ricke zum Kitz finden sollte, obwohl wir systematisch die
Flächen abgehen ist es wie einen sich duckenden kleinen Hasen zu finden ,bevor man vielleicht gar drauftreten sollte selber. Das Kitz passt ja in jeden Hut so winzig ist es noch.

Gruß
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BeitragVerfasst am: 03.05.2015, 02:40    Titel: Antworten mit Zitat

Heute mal bei Vollmond mit "Sonnenhof" soeben mit Rolf und Tina Gassigegangen.
Rolf hatte mich enfach mal geweckt.
Mehr als unüblich, aber diese "Premiere" von ihm um diese Zeit hatte mich veranlaßt mal eben raus zu gehen mit beiden.
Rolf war fleißig mit beidem und Tina machte nur eben mal klein mit.

Schön eigentlich das die Tiere einen wecken, wenn es mal was außer der Reihe an Sorgen bei ihnen gibt.
Man muss halt nur die Sprache und Gestik etwas verstehen, so bleibt die eigene "Höhle des Rudels" sauber.

Nun lege ich mich wieder Schlafen, einmal in 8 Jahren darf einen Rolf ruhig mal um diese Zeit wecken wenn er in Not ist!

Gruß
Einer_von_uns

Habe mir soeben die Startseite des Forums angesehen und lese das Datum vom 3.5. 2015 an diesem Artikel, da machte es klick heute ist der 30igste Todestag meines Vaters , was für ein Zufall, mir läuft es kalt den Rücken runter....
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BeitragVerfasst am: 21.02.2016, 03:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ja bin auch vorhin von Nachtrunde mit beiden zurück. Regen Sturm, war also sehr kurze Runde. Schön ist das die Hitze von Tina langsam wieder abebbt. Ist immer nicht so ganz einfach dann mit beiden. Auch gegenüber anderen Hunden ein eher schwieriger Part, sich gegen den Drang der Natur stellen zu müssen. Aber als Alpha muss man zeigen, wer hier der ist der was zu sagen hat. Das geht alles dann auch, man sollte nur selber "eifersüchtig " sich Tina gegenüber zeigen, wenn sie andere versucht zu finden. So klappte es auch in der Standhitze eine große Runde mit meinem Freund und seinen 2 unkastrierten Rüden zu laufen. War etwas schwieriger aber geht.

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