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Fruemorgens


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Paulus
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Anmeldedatum: 17.07.2017
Beiträge: 30

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BeitragVerfasst am: 08.08.2017, 18:25    Titel: Fruemorgens Antworten mit Zitat



Noch schlummert der Wind,
noch ruht still das Meer,
noch funkeln die Sterne,
der Marktplatz noch leer.

Im Hafen von Rio, um vier in der Nacht,
der Mond spiegelt sich auf dem Deck einer Yacht.
Der bärtige Käptn noch tiefschlafverträumt,
Rest Rum in den Gläsern, noch unabgeräumt.

Die Gattin ertrunken, man munkelt von Mord,
denn sie war für Oskar die Ratte an Bord
und meistens der Mittelpunkt, glanzvoll im Licht
mit edelsten Klunkern von hohem Gewicht.

Von Kaufsucht gefesselt. Doch kostet kein Geld
der Stein, der sie nun auf dem Meeresgrund hält.


*
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zwaraplotzwart
Absatz
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Anmeldedatum: 04.11.2008
Beiträge: 193
Wohnort: Lumpendorf

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BeitragVerfasst am: 09.08.2017, 08:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ahoi Paulus!

Ich habe schon einiges von dir gelesen, nun schreibe ich auch etwas dazu.
Das Stückchen gefällt mir ausnehmend, es hat Verve.

Wenn ich einen unverbindlichen Vorschlag einbringen dürfte, schlüge ich vor am Schluss folgende Zeilen einzufügen:

Er fehlt nun im Ballast, vom Kiel dieser Yacht,
im Hafen von Rio, um vier in der Nacht.

Das gäbe dem Gedicht etwas rondohaftes, zumal es ja ohnehin (metrisch) recht rund ist.
Wie gesagt unverbindlich und ohne jegliche Tantiemenforderung.

Ahoi
zwara
_________________
Als Spötter, als Dichter, als Literat -
verstreu ich der Worte verfängliche Saat.
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Paulus
Wort
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Anmeldedatum: 17.07.2017
Beiträge: 30

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BeitragVerfasst am: 15.08.2017, 08:54    Titel: Antworten mit Zitat

Danke zwara!
Habe nachgedacht.

Dein Vorschlag:
Er fehlt nun im Ballast, vom Kiel dieser Yacht,

oder ?

Er diente als Ballast vom Kiel dieser Yacht,
auf der sich ein Feuersturm bald schon entfacht.

Noch funkeln die Sterne, noch schlummert der Wind ....


MfG P.


[/b]
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zwaraplotzwart
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Anmeldedatum: 04.11.2008
Beiträge: 193
Wohnort: Lumpendorf

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BeitragVerfasst am: 15.08.2017, 10:09    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Paulus!

Wenn schon:

Er diente als Ballast im Kiel dieser Yacht...


Aber wie auch immer, es ist dein Ding!

Schönen Gruß
zwara
_________________
Als Spötter, als Dichter, als Literat -
verstreu ich der Worte verfängliche Saat.
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Einer_von_uns
Administrator
Administrator


Anmeldedatum: 30.09.2008
Beiträge: 2584
Wohnort: Wuppertal

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BeitragVerfasst am: 15.08.2017, 13:24    Titel: Re: Fruemorgens Antworten mit Zitat

Paulus hat Folgendes geschrieben:


Noch schlummert der Wind,
noch ruht still das Meer,
noch funkeln die Sterne,
der Marktplatz noch leer.

Im Hafen von Rio, um vier in der Nacht,
der Mond spiegelt sich auf dem Deck einer Yacht.
Der bärtige Käptn noch tiefschlafverträumt,
Rest Rum in den Gläsern, noch unabgeräumt.

Die Gattin ertrunken, man munkelt von Mord,
denn sie war für Oskar die Ratte an Bord
und meistens der Mittelpunkt, glanzvoll im Licht
mit edelsten Klunkern von hohem Gewicht.

Von Kaufsucht gefesselt. Doch kostet kein Geld
der Stein, der sie nun auf dem Meeresgrund hält.


*


Manchmal klingt es wie ein Witz,
gesprochen vom berühmten Fritz.
Als Fabel gedacht einst,
es ist nicht klar was Du meinst...

Als Fabel stehen kann man viel,
jedoch in der Realität ein anders Ziel,
welches im Konflickte steht,
wenn mans mal juristisch lebt.

Da greift die Rechssprechung sehr hart,
meist mit Freiheitsentzug gepaart!
Das kann die Sache nicht sein wert.
Das haben mit die Eltern schon gelehrt!

Gruß
Einer_von_uns
_________________
Das die Menschen kleine Dinge für wichtig hielten, hat viel Großes hervorgebracht.

1793 Lichtenberg
mit der Verpflichtung für uns heute, das dieser Spiegel der Zeit nie blass werden möge.
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