Startseite    Forum    Links    Galerien    Statistik    Impressum

Literaturforum Österreich :: Thema anzeigen - Williams Christi
Literaturforum Österreich Foren-Übersicht Literaturforum Österreich
Das Forum für Autoren und Leser
 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Williams Christi


Topic speichern  
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Literaturforum Österreich Foren-Übersicht -> Gegenwartslyrik
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Pollux
Absatz
Absatz


Anmeldedatum: 27.05.2009
Beiträge: 255

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 18.12.2017, 20:17    Titel: Williams Christi Antworten mit Zitat

Was für ein Anlitz,
diese Birne; unendlich
viele Glasen wächst sie
schon lichtdurchflutet in
ihrem Zuchthaus aus Glas.

Als hätte ich sie gepflückt
vom Stammbaum der Erkenntnis,
lasse ich sie durch meine
Kehle rieseln, als wollte ich
in geistiger Umnebelung die
Wahrheit aus ihr herauskeltern.

Sie muss wohl verdampft sein,
irgendwo in diffusen Tropfen
hängend an meinen kupfernen
Gehirngängen, flüstert mir der
Kater am Morgen danach.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
georg
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 22.02.2008
Beiträge: 13064

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 18.12.2017, 23:27    Titel: Antworten mit Zitat

.

So ists recht, Pollux.
Wortverfremdung und Parallenaxiom axiomenlos sind das Glas in der Suppe.
Das führt dazu, dass diese Flüssigkeit nicht versalzen (wie üblich) sondern verglast ist.
Eigentlich wollte ich gerade eben nicht "Parallelen" sondern Parabeln herabbeschwören,
aber da es kein parabolisches Axiom gibt, hätte dergleichen in Dadaismus pur geendet.
Zurück zur Wortentverfremdung. Auch ich neige ja sehr dazu, wenn auch in einer ganz anderen Form.
Aber Form ist Schall und Rauch ... Hauptsache, der wahnsinnige Tastenklopfer stellt alles auf den Kopf.
Das ermuntert mich zu der Andreistung, in mir deinen Castor spiegelbildlich zu erkennen.
Des weiteren möchte ich anmerken, dass ich jede Zeile des Textes verstanden zu haben hoffe bis glaube ...
nur die kupfernen Gedankengänge rätseln mich.
Die Gedankengänge nicht - sie erinnern farbenfroh an die Wurmlöcher zwischen den Dimensionen.
Aber das Kupfer.
Sollte es nur ein rötlich glänzendes Pittureskon sein, oder hängt es mit der ess-entiellen Bedeutung des Spurenelements Cu zusammen?
Nie werde ich das erfahren.
Winkend
_________________
.
Georg Rack, Aufbruch der Kerfe
http://www.amazon.de/Aufbruch-Kerfe-Georg-Rack/dp/3844881921/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1322065044&sr=8-1
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Pollux
Absatz
Absatz


Anmeldedatum: 27.05.2009
Beiträge: 255

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 18.12.2017, 23:55    Titel: Antworten mit Zitat

Haha, ja "kupfern", da dachte ich an die Gerätschaften, die Kupferkessel und Röhren, wobei die Gehirnwindungen selbst zu Gerätschaften der Destillation von Wahrheit werden.

LG P.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Literaturforum Österreich Foren-Übersicht -> Gegenwartslyrik Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde

Topic speichern
Seite 1 von 1

Gehe zu:  

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de
Chronicles phpBB2 theme by Jakob Persson (http://www.eddingschronicles.com). Stone textures by Patty Herford.