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Literaturforum Österreich :: Thema anzeigen - Die Insel bei Nacht
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Die Insel bei Nacht


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Meiseside
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Anmeldedatum: 22.05.2018
Beiträge: 7

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BeitragVerfasst am: 29.05.2018, 21:20    Titel: Die Insel bei Nacht Antworten mit Zitat

VORWORT:
Das ist mein erster Text auf dieser Seite. Ich habe vor als Autor tätig zu werden und brauche Rückmeldung ob das was ich schreibe überhaupt gut ist. In meinen Freundes-/Bekannten-/Familiengreis habe ich bisher nur positive Rückmeldung bekommen. Daher hoffe ich hier eine objektive Kritik zu bekommen.
Viel Spass beim Lesen

Text:

Die Insel bei Nacht

Es war ein warmer Spätsommer, naja vielleicht auch früher Herbst. Es war ein Sonntag zu später Abendstunde. Sanft rollten die Reifen des VW-Busses über die Donauuferautobahn. Um Missverständnissen vorzubeugen, es keiner der alten Hippiebusse sondern ein gewöhnlicher T4 Baujahr 2000. Um diese Jahreszeit wird es wieder früher dunkel, so auch in dieser Nacht. Gleichzeitig ist es aber immer noch warm und auch der Himmel war wolkenlos. Auf diese Weise konnte man selbst in der Stadt ein paar Sterne erblicken, würde man nicht in einen Auto sitzen. Aus dem Radio lief Musik. Für mich war sie weder zu laut noch zu leise. Für die Fahrerin, mit der ich mich hin und wieder unterhielt, kann ich nicht sprechen. Wir näherten uns unserem Ziel. Wir nahmen die Ausfahrt, eine kurze Verbindungsstraße brachte uns zu einer Ampel, von da die nächste wieder abbiegen und einer kurzen Straße folgen. Wir waren am Ziel, ein Parkplatz auf der Donauinsel. Der Parkplatz war leer. Wir, besser gesagt die Fahrerin wendet das Fahrzeug und lässt die Scheinwerfer an während sie den Motor abstellt. Das war Nötig den auf dem Parkplatz brennt kein Licht, keine Laterne war zu sehen, nur eine kleine, dunkle Imbisshütte stand da am Rand des Parkplatzes. Die Fahrerin wirkte völlig entspannt. Auch ich war ganz ausgeglichen. Es war nicht das erste Mal das wir so eine Übergabe machten. Der Ort wurde nach der Strategischen Lage ausgewählt. Kurz, er lag auf dem Weg und war am nächsten zu der Person, die diese Lieferung abgeben wird. Es ist ja nicht so leicht direkt neben einer Autobahn einen Parkplatz zu finden der dann auch frei ist. Licht erschien auf der Straße die von der Brücke zur Insel führte. Ein Auto kam auf den Parkplatz es blieb so weit von unserem entfernt stehen dass ich nicht sagen kann was für eins es war. Auch dieses Auto ließ die Scheinwerfer an. Ich stieg aus. Ein sanfter Wind für an mir vorbei. Ich wunderte mich dass die Luft hier keinen eigenen Duft aufweisen konnte. Aber unbeirrt dessen sah ich zum anderen Auto rüber, während die Fahrerinnen beider Autos ausstiegen. Ich kann aufgrund der Verhältnisse nicht sagen ob ein Mann im anderen Auto saß oder nicht. Auf Grund der Symmetrie nahm ich es einfach an. So standen und saßen wir da, keiner sagte was, keiner bewegte sich. Die Beifahrertür des anderen Autos öffnete sich und ich wurde kurz enttäuscht. Es Stieg kein Mann aus, dafür eine umso hübschere Frau. Ich war jetzt eindeutig in der unterzahl. Da beirrte mich aber nicht.
Sie rief mir zu: „Guten Abend“.
Ich lächelte: „Guten Abend schöne Frau“. Die Fahrerin meinerseits warf mit einen bösen Blick zu.
„Danke, aber nette Worte werden sie nicht weiterbringen, Herr…?“.
„Unwichtig, schade“, ich zog es lang und vertiefte leicht meine Stimme: „Ich dachte damit könnte ich sie überzeugen“.
„Für mich gilt: NUR BARES IST WAHRES“. Sie betonte es so als hätte man ihr schon oft Geld vorenthalten. Ich hatte zwar Geld dabei, war aber noch nicht gewillt es auszugeben.
Ich bin solche Diskusionen zwar gewöhnt, hatte es aber noch nicht mit einer Frau, in dieser Sache, zu tun. Nun es ist klar was ich jetzt sage: „Haben sie denn was mich interessiert“
„Natürlich habe ich es!“
Sie schnippte mit dem Finger, worauf ihre Fahrerin aus dem Auto einen Koffer herausholte. Ich sah sie an: „Öffnen“.
Sie blickte mich an unwissend wie sie sich verhalten soll. Ihre Partnerin weist sie an, den Koffer zu öffnen und auf halben Weg auf den Boden zu legen. Ich begutachtete die Ware, so gut ich sie sehen konnte. Dann nahm ich den Koffer in die Hand der neben dem Auto stand und öffnete ihn. Ich nahm ein Bündel Geld heraus und ratschte es durch, so dass man sehen konnte, dass es ich um echte Scheine handelte. Und legte es in den Koffer zurück. Sie blickte mich an während ich dem Koffer einen schups in Richtung Mitte gab. Nun stand alles offen da und jeder brauchte sich nur zu nehmen was ihm gehörte. Wir beide machten einen Schritt, ich machte den zweiten als sie eine Pistole herausholte. Es waren noch drei Schritte bis zum Koffer.
„Was soll das, ich dachte wir wehren uns einig?“
„Weißt du ich hab es mir anders überlegt, ich nehm beide Koffer“
Ich hob meinen Hand und tat so als wäre sie eine Pistole: „Weißt du, du vereinfachst das Ganze für mich“.
Ich hob den Zeigfinger ruckartig um ein paar Grad. Man hörte einen Gewehrschuss, gedämpft, aber immer noch hörbar. Ich muss zugeben es war kein schöner Anblick. Aber was soll es, ich werde nicht beschissen. Ich senkte meine Hand und sprach die Fahrerin an: „Du hast nichts gesehen oder gehört, nimm das Geld und verschwinde, einverstanden?“
Sie nickte nahm den Koffer mit dem Geld und stieg in ihr Auto ein. Ich nahm meinen neuen Koffer und stieg in mein Auto ein.
„Wenn man schon so einen guten Scharfschützen hat, warum lässt du ihr dann in den Kopf schissen?“
„Rechne mal nach, Kosten für Arztbehandlung, schweigegelt, Vertuschung, und und und“
„Sie erschießen ist billiger!?!“
„Ja ich schieb den Mord einfach der Dame zu die den anderen Wagen gefahren ist“
„Hochmut kommt vor dem Fall und du wirst tief fallen“, meinte sie Kopfschüttelnd während sie den Motor anließ.
Ich mag meine Assistentin und sie mag mich, irgendwie, denke ich zumindest. Sie arbeitet schon lange für mich, obwohl sie früher für die Polizei gearbeitet hat.
Vielleicht irgendwann…, nein es läuft.[/b]
_________________
Rechtschreib- und Grammatikfehler tun mir leid. Aber es gilt: Wer sie findet darf sie auch behalten.


Zuletzt bearbeitet von Meiseside am 04.06.2018, 07:37, insgesamt einmal bearbeitet
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Beiträge: 2598
Wohnort: Wuppertal

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BeitragVerfasst am: 31.05.2018, 07:59    Titel: Re: Die Insel bei Nacht Antworten mit Zitat

[Das ist nicht schlecht. Man liest es schon bis zum Ende durch.

Egal um was es im ersten Koffer geht, entspannend ist so eine Übergabe niemals, vielleicht ist man ruhig um gelassen zu wirken, auch wenn es Routine sein sollte.
Für eine Kurzwaffe wäre es dem Leser gegenüber wichtig aus welcher Distanz die Waffe gezogen wurde. Wohin ging der Schuss?
Für gewöhlich schießt man mit einer Hand und eine Frau trägt dazu eine Kleinklaliberpistole. Üblicher wäre ein Revolver, weil er die Hülsen nicht auswirft und so Beweismaterial nicht durch die Gegend fliegen kann. Eine Pistole kann auch Doppelactionfunktion haben, so das man nicht erst den "Hahn" unbedingt spannen muss. Üblich ist auch das man die unterladene Waffe durchzieht, damit eine Patrone in den Lauf gelangen kann.
Also viel Lesestoff für eine spannende Situation.

Einfach mal diese Situation auf dem Parkplatz zu einem kleinen Kapitel ausmalen.

Gruß
Einer_von_uns
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Das die Menschen kleine Dinge für wichtig hielten, hat viel Großes hervorgebracht.

1793 Lichtenberg
mit der Verpflichtung für uns heute, das dieser Spiegel der Zeit nie blass werden möge.
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Meiseside
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Beiträge: 7

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BeitragVerfasst am: 31.05.2018, 08:04    Titel: Die Waffe Antworten mit Zitat

Tatsächlich ist es ein Scharfschütze, für mich war das irgentwie selbstverstäntlich. Danke für die Antwort ich denke darüber nach.
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