Startseite    Forum    Links    Galerien    Statistik    Impressum

Literaturforum Österreich :: Thema anzeigen - Der Freizeitpionier
Literaturforum Österreich Foren-Übersicht Literaturforum Österreich
Das Forum für Autoren und Leser
 
 FAQFAQ   SuchenSuchen   MitgliederlisteMitgliederliste   BenutzergruppenBenutzergruppen   RegistrierenRegistrieren 
 ProfilProfil   Einloggen, um private Nachrichten zu lesenEinloggen, um private Nachrichten zu lesen   LoginLogin 

Der Freizeitpionier


Topic speichern  
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Literaturforum Österreich Foren-Übersicht -> Das Bücherregal
Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen  
Autor Nachricht
Thomas Sailer
Satz
Satz


Anmeldedatum: 10.06.2012
Beiträge: 52
Wohnort: Antau

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 11.06.2012, 14:39    Titel: Der Freizeitpionier Antworten mit Zitat

Hallo

In beinahe zweijähriger Arbeit habe ich meinen Debütroman geschrieben und möchte diesen hier vorstellen.

Der Teaser:

Ferdinand Grenzmann lebt bloß noch in den Tag hinein, da ihn sein auslaugender Broterwerb frustriert. Häufige Überstunden und tägliches Pendeln rauben ihm seine Freizeit.

Seine Lebensumstände ändern sich abrupt, als die Firma ihn unerwartet kündigt. Anstatt jedoch zu resignieren, betrachtet er die Kündigung als Chance. So genießt er seine neu erlangte Freiheit und beschließt sich seiner Rolle in der Gesellschaft nicht länger unbedacht zu fügen.

Eifrig versucht Ferdinand sein Leben endlich nach seinen Wünschen zu gestalten, doch der Druck von Außen, erneut einen sicheren Job zu finden, wächst kontinuierlich …


Die Entstehung:

Die ersten Zeilen schrieb ich bereits 2007, dann ruhte das begonnene Manuskript mehrere Jahre lang auf der Festplatte. Anfang 2010 stieß ich wieder darauf und war entschlossen es zu verfollständigen.

Die reine Schreibarbeit dauerte etwa 10 Monate lang - bei nahezu täglicher Arbeit. Dann habe ich es in einem ersten Durchlauf korrigiert (katastrophal wie viel Fehler sich während dem Schreibprozess einschleichen).

Um den Jahreswechsel war ich durch das damals etwa 330 A4 Seiten umfassende Werk durch und dachte ich hätte da etwas Veröffentlichungsreifes. Weit gefehlt - Frust und der Gedanke alles hinzuschmeissen waren die Folge.

Dann hatte ich es doch nochmals komplett überarbeitet, den Text um ca. 1/4 seines ursprünglichen Volumens entschlackt und gegen Ende des Jahres schlussendlich in veröffentlichungsfähige Form gebracht.


Die Hintergründe

Wie der Hauptcharakter Ferdinand Grenzmann habe auch ich lange in einer Druckerei gearbeitet - allerdings nicht zu dermaßen frustrierenden Konditionen wie er.

Dennoch lehrte mich diese Zeit wie leer sich das Leben anfühlen kann, wenn man Tag für Tag etwas tut/gezwungen ist etwas zu tun, das man eigentlich nicht tun will.

Wir leben zwar theoretisch in einer Gesellschaft, die Unmengen an Möglichkeiten bietet - doch wir geben diese Möglichkeiten freiwillig auf, um mit dem Strom zu schwimmen; das zu tun, was "normal" ist und von uns verlangt wird ... um bloß möglichst viel Geld zu verdienen.

Hand aufs Herz - wie viele Leute sind schon dazu bereit ihre langweiligen, festgefahrenen Spuren zu verlassen? Zu riskieren, dass sie vielleicht weniger verdienen werden und weniger Achtung von Anderen geschenkt bekommen - um dafür ihren Traum zu leben?


Verlag

Spätestens an diesem Punkt muss ich mich wohl als einer jener outen, die bei der Veröffentlichung ihres Werks etwas nachgeholfen haben.

Nachdem mir bei 2 Jahren Schreibarbeit eine Quote von 1:1500 - 2500 bei den Publikumsverlagen als nicht ausreichend vielversprechend erschien, habe ich mich nach Alternativen umgesehen.

Fast wäre ich auf den allseits bekannten N* Verlang hereingefallen - in diesem Fall wäre ich jetzt wohl 5.000 Euro ärmer. Aber dank der rechtzeitigen Warnung einer ehemaligen Studienkollegin habe ich es mir nochmal überlegt Winken

Stattdessen bin ich auf Tredition gestoßen. Die arbeiten nach dem BoD Prinzip und hatten meiner Meinung nach ganz interessante Konditionen.

Die Nachteile - ich musste mich selbst darum kümmern, dass das Manuskript lektoriert wurde. Und ich muss selbst die Werbetrommel rühren.

Allerdings finde ich das besser als jahrelang auf eine Veröffentlichung zu warten und realistisch betrachtet eigentlich kaum eine reelle Chance zu haben.


Selbstkritik

Vom Schreibstil her ist der Freizeitpionier meist sehr langatmig; das erfordert die Handlung.

Wer sich nicht auf diese Beschaulichkeit einlassen möchte und unbedingt Action braucht, der wird sich mit dem Buch wahrscheinlich nicht anfreunden.

Wer sich allerdings darauf einlässt, der wird eine Geschichte erleben, die man bestimmt nicht jeden Tag liest. Die Handlung braucht keine Alien, Raumschiffe, Kampfjets, US Präsidenten oder Superstars um zu funktionieren.

Ich habe großen Wert darauf gelegt eine Geschichte zu schreiben, die realistisch ist. Es sollte keinen Punkt geben an dem man sich als Leser denkt "Ja klar, wenn das so einfach wäre". Ferdinand hat es so schwer wie jeder andere auch - bloß trifft er im Gegensatz zu anderen Menschen Entscheidungen, die aus seinem Alltag doch etwas Besonderes machen.


Angaben zum Buch

Umfang: 460 Seiten
Verlag: Tredition (2011)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3842494750
ISBN-13: 978-3842494756
Abmessungen: 21 x 14,8 x 2,4 cm


Beste Grüße
Thomas
_________________
Schriftsteller aus dem Burgenland, Verfasser der Romane "Die Aktivistin", Der Freizeitpionier" und "Die Wüstenpflanze"

www.thomassailer.com

Meine Facebook Seite
"Der Freizeitpionier" auf Amazon
"Die Aktivistin" auf Amazon
"Die Wüstenpflanze" auf Amazon
"Chronicles of a Harry Potter Fan"


Zuletzt bearbeitet von Thomas Sailer am 20.06.2012, 12:57, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
zorro
Buch
Buch


Anmeldedatum: 16.01.2008
Beiträge: 744
Wohnort: Graz

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 19.06.2012, 15:34    Titel: Ein Debut eben Antworten mit Zitat

Lieber Thomas


ich gratuliere dir zu deinem Erstling. Ich verrate dir bestimmt kein Geheimnis, wenn ich dir sage, dass er verbesserungswürdig ist. Speziell möchte ich dir folgendes mitteilen:

1. Für Buchpräsentationen ist das Unterforum „Bücherregal“ vorgesehen. Sei's drum.

2. Du hast einen Durchschnittstypen zum Protagonisten deiner Erzählung gemacht und damit auf billige Effekthascherei verzichtet. Das ist mir sympathisch.

3. Einen Text dieser Länge in der Gegenwart liest sich anstrengend. Jede Erzählung hat Berichtscharakter. Berichten kann ich nur über etwas, das bereits vergangen ist. Die adäquate Zeitform ist daher das Imperfekt. Punktuell kann ich ohne weiteres zum historischen Präsens greifen, um einen Text besonders eindringlich zu gestalten. Das ist aber ein besonderes Stilmittel und wie jede echte Würze sparsam einzusetzen.

4. Die erste Zeile eines Absatzes einzurücken hat nur deinen einen Zweck, diesen vom vorhergehenden Absatz optisch abzusetzen, wodurch der Text lesefreundlich wird. Da es im ersten Absatz keinen vorhergehenden gibt, erübrigt sich die Einrückung. Leerzeilen wäre die Alternative. Sie bedarf es bei Einrückung nicht. Zusammen sind sie übertrieben, verschwenden Platz, machen das Buch nur dicker und damit teurer.

5. Es finden sich diverse Fehler. Z. B. „Die beiden ...“ schreibt man klein, detto „... seine einzige.“ da sich einzige auf die vorhergegangene Sorge bezieht usw. Oder: „... zu spät in die Arbeit!“. Der Punkt gehört weg.

6. Das Ausrufezeichen verwendest du viel zu oft. Das wirkt schreierisch und der Effekt nützt sich ab. Viel sparsamer einsetzen! Lachen

7. Mit der Formulierung: „Gibt er seinem Clio die Sporen ...“ hast du dich in der Stilschicht verirrt. Das wirkt unfreiwillig komisch. Desgleichen dass sich der Prot auf Seite 8 Meter für Meter auf der Autobahn vorwärtstastet, usw.

8. Der Stil ist ausgeprägt adjektivistisch. Das gilt gemeinhin als ungeschickt. In Summe merkt man an allen Ecken und Enden das mangelhafte Lektorat.

9. Das Titelbild ist ereignislos, zu statisch. Es passt nicht zu einer Erzählung, die von der Handlung lebt. Zudem sind Landschaftsfotos reichlich ausgelutscht. Ich würde bei diesem Titelbild hier auf beschauliche Gedichte, Meditatives oder Ähnliches schließen.

10. Der Name des Autors ist zu groß geschrieben, der Titel zu klein. Wenn unterschiedliche Schriftgröße, dann umgekehrt. Es sei denn bei Bestsellerschreibern. Bei denen steht die Persönlichkeit im Vordergrund des Marketings, bei uns Schreiberlingen sollte es der Text sein. Wie auch überhaupt, wie ich meine.

11. Was du uns hier als „Plot“ vorgestellt hast, trifft es nicht ganz. „Teaser“ wäre das korrekte Wort. Eine Vorstellung des Plots beinhaltet auch die Auflösung, während ein teaser nur soviel von der Handlung verrät, wie nötig scheint, um die Leser/-innen neugierig zu machen; also im Wesentlichen des Ende verschweigt.

12. Die Kurzbeschreibung ist zu lang. In der Kürze liegt die Würze. In dieser Länge liest man es einfach nicht (gern).

13. Der Epilog liegt mir schwer im Magen, ohne dass ich es so knackig auf den Punkt bringen könnte, warum. Ich will es dennoch versuchen. Es liegt nahe, dass der Text stark autobiographisch eingefärbt ist, aber der Epilog vermittelt mir das Gefühl, hautnah dabei zu sein. Das will ich gar nicht. Außerdem ist mir zuviel Friede, Freude, Eierkuchen, zuviel Beschaulichkiet. Da schwingt etwas von abgeklärter Altersweisheit mit. Das Leben des Protagonisten scheint ein versöhnlichen Ausklang zu finden.
Ich würde diesen Textteil streichen.

14. Du hast trotz allem ein respektables Debut vorgelegt, zu dem ich dir noch einmal gratulieren möchte. Meine Rückmeldungen sollen deine Leistung in keiner Weise schmälern, sondern dich für deine kommenden Bücher unterstützen. Du hast natürlich viel mehr richtig als falsch gemacht. Z. B. sind Schrifttype, -größe und Zeilenabstand vorbildlich usw. Aber im Rahmen einer derartigen Rückmeldung wirst du sicher mehr davon profitieren, wenn ich dir schildere, was besser gemacht hätte werden können.

LG


zorro
_________________
Ich schreibe, also bin ich.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
georg
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 22.02.2008
Beiträge: 13319

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 19.06.2012, 20:56    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist vollbracht.
(die Verschiebung)
Winkend
_________________
.
Georg Rack, Aufbruch der Kerfe
http://www.amazon.de/Aufbruch-Kerfe-Georg-Rack/dp/3844881921/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1322065044&sr=8-1
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Thomas Sailer
Satz
Satz


Anmeldedatum: 10.06.2012
Beiträge: 52
Wohnort: Antau

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 20.06.2012, 12:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

@zorro: Vielen Dank für dein Feedback! Bitte erlaube mir auf einige der Punkte direkt zu antworten:


Zu nr. 2: In der Tat, ich wollte eine Geschichte erzählen, die ausnahmsweise ohne Auftritte von FBI und US Präsident auskommt Winken

Allerdings war der Grund für diese Entscheidung schlicht und ergreifend, dass die Geschichte mit einem anderen Charakter nicht (so gut) funktioniert hätte.

Mein nächstes Werk, soviel will ich vorwegnehmen, spielt in Japan und handelt von einem jungen Wissenschaftler, der eine unwahrscheinliche, weltbewegende Erfindung macht. In diesem Fall kann ich auf diese "billige Effekthascherei" in Form von hohen Regierungsbeamten, Limousinenkonvois und Privatjets schwer verzichten - sonst funktioniert die Story nicht.


Zu nr. 3: Der nächste Roman wird (bis auf jene Anfangssequenz, von der aus der Rückblick beginnt) im Imperfekt geschrieben.

Den Freizeitpionier in der Gegenwart zu schreiben, war ein Versuch die Handlung näher an den Leser heranzubringen - so als würde sie tatsächlich gerade eben stattfinden.


Zu nr. 4: Das verstehe ich nicht ganz. Bezieht sich dieser Punkt rein auf den ersten Absatz des Buches (bzw. jedes einzelnen Kapitels)?


Zu nr. 5: Natürlich bin ich das Manuskript mehrmals durchgegangen und habe einiges an Fehlern herausgefischt - leider bleibt bei einem dermaßen langen Text immer irgendetwas ungesehen.

Aber weil du gerade das Beispiel mit "die beiden" ansprichst ... ich habe mich diesbezüglich extra, nachdem diese Worte nicht gerade selten im Buch vorkommen, eingelesen und bin darauf gestoßen, dass man "beiden" unter bestimmten Voraussetzungen groß schreibt. Das war dem Anschein nach wohl falsch.


Zu nr. 6: Ja, das ist mir klar Sehr glücklich

Beim Schreiben schien (fast) jede Aussage so spannend, dass ich sie mit einem Ausrufzeichen versehen habe. Bei den Korrekturarbeiten habe ich zwar einige entfernt, aber eben nicht in ausreichender Anzahl.

Ich versuche im aktuellen Werk sparsamer mit Rufzeichen umzugehen.


Zu nr. 7: Unfreiwillige Komik ist das Peinlichste was einem Autor passieren kann - habe ich jedenfalls einmal gehört.

Hier muss ich allerdings zugeben, wie bei Punkt 4, dass mir nicht ganz klar ist wie du das meinst.

"Gib dem Wagen die Sporen" erscheint mir als geläufiges Deutsch. Die Phrase "jemandem die Sporen geben" gibt es, also kann man doch auch einem sächlichen Jemand die Sporen geben!?

Im aktuellen Fall habe ich die Phrase deshalb gewählt, weil ich sie schöner (u.A. weil abwechslungsreicher) fand als z.B. "gibt er kräftig Gas" oder Ähnliches.

Auch beim zweiten Beispiel ist mir nicht ganz klar was du meinst. Im Stauverkehr kommt man eben meist nur Meter für Meter voran.

Ich fände es z.B. wesentlich unpassender zu schreiben "fährt er durch den morgendlichen Stau", weil "fahren" den Eindruck von Bewegung vermittelt, während der Wagen des Protagonisten an dieser Stelle mehr steht als fährt.

Ich frage nur nochmal nach, weil ich sichergehen will, dass ich die Kritik auch richtig verstehe Smilie


Zu nr. 8: Spätestens seit meiner Lektüre von Wolf Schneider weiß ich, dass man Adjektive vermeiden sollte. Und hier das Dilemma: Mir gefallen sie.

Aber ich verstehe schon worin das Ungeschick bei der Sache gesehen wird. Verwendet man z.B. eine direkte Rede, gilt es als unschön nachher anzufügen "sagt, denkt, spricht, .... ", weil das im Idealfall aus der direkten Rede heraus ersichtlich sein sollte, wer was sagt, bzw. ob er es sagt, schreit, denkt, .... .

Hängt man dann natürlich noch ein Adjektiv an, wie z.B. "sagt Ferdinand bedrückt", signalisiert man damit die Unfähigkeit diese Gefühlslage durch das Gesprochene/Gedachte auszurücken.

Gehe ich recht in der Annahme, dass du das meintest?


Zu nr. 9: Hier muss ich anmerken, dass meine Mittel für die Titelgrafik begrenzt waren. Also erschien es mir am Naheliegendsten ein Landschaftsfoto zu nehmen.

Es zeigt eine Gegend unweit des Neusiedler Sees und davon abgesehen eine Landstraße - was ich für ganz passend hielt, da ein Teil der Handlung auf der Straße verläuft.

Aber es tut sich zu wenig auf diesem Foto, das stimmt.


Zu nr. 10: Einer der häufigsten Kritikpunkte Sehr glücklich Ursprünglich war das anders vorgesehen, allerdings musste die große, blaue Fläche am Cover irgendwie ausgefüllt werden. Und da sich der Grafiker, der mir dieses Cover gemacht hat, ausgerechnet von einem Bestseller Buchtitel inspirieren ließ, hat er meinen Namen so groß geschrieben.

Beim aktuellen Buch ist das anders vorgesehen.


Zu nr. 11: Ich werde es entsprechend umbenennen Winken


Zu nr. 13: Was man von dem Epilog halten mag, ist freilch Geschmackssache.

Allerdings muss ich mich an dieser Stelle darauf versteifen, dass er seine Wichtigkeit hat. Er verrät nämlich, ob Ferdinands Konzept tatsächlich funktioniert oder nicht.


In diesem Sinn bedanke ich mich nochmals für deine ausführliche, schön strukturierte Kritik Smilie Sinn und Zweck einer Solchen ist es schließlich aufzuzeigen, was verbesserungswürdig ist Winken

Mir war und ist klar, dass vor allem geübte Leser das eine oder andere an meinem Schreibstil finden werden, das ihnen nicht gefällt. Zwar halte ich mich für talentierter als der Durchschnitt der breiten Masse (Ich glaube also, dass mein Werk nicht genau so gut jeder andere auch in dieser Form hätte schreiben können), allerdings verstehe ich ebenso, dass ich längst nicht so gut bin, dass jeder Rezipient beim Lesen meiner Zeilen hoffnungslos dahinschmachtet Winken

Aber darum, ein perfektes Stück Literatur zu erschaffen, ging es mir beim Schreibprozess auch gar nicht; mir war vor allem wichtig eine Aussage mithilfe einer glaubhaften Handlung (die im Idealfall auch noch unterhaltsam ist und an machen Stellen zum hineinträumen verleitet) zu transportieren. Wenn mir das gelungen ist, bin ich mit dem Werk zufrieden Smilie

Das soll aber nicht bedeuten, dass ich nicht nicht um eine stilistische Verbesserung bei künftigen Werken bemüht bin Winken


@ georg: Danke! Smilie


Beste Grüße
Thomas
_________________
Schriftsteller aus dem Burgenland, Verfasser der Romane "Die Aktivistin", Der Freizeitpionier" und "Die Wüstenpflanze"

www.thomassailer.com

Meine Facebook Seite
"Der Freizeitpionier" auf Amazon
"Die Aktivistin" auf Amazon
"Die Wüstenpflanze" auf Amazon
"Chronicles of a Harry Potter Fan"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
georg
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 22.02.2008
Beiträge: 13319

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 20.06.2012, 13:24    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:

@ georg: Danke! Smilie


Nichts zu tanken!
Und zwar weder auf der verstauten Burgenland-Autobahn .... noch auf der gähnend leeren burgenländischen Bundesstraße


~

eine kleine Bemerkung zu möglichen Stilungereimtheiten wie dem sporengequälten Clio oder der meterfürmeterautobahn.
So gut wie jeder der was schreibt empfindet das geschriebene wie ein von ihm gezeugtes oder von ihr geborenes Kindlein, das er/sie liebt.
Man ist daher versucht, dieses sein Fleisch und Blut nicht mutieren zu lassen, ja, den hypothetischen Gedanken an eine solche Mutation von sich zu weisen.
Ein ganz natürliches Verhalten, mir zB gehts ja auch so.
Daher verteidigt man unwillkürlich eine Formulierung wie den Sporenkleinwagen.
Diese Verteidigung besteht regelmäßig darin, zu beweisen, dass das Geschriebene möglich ist.
Das hilft aber nicht viel. Der Leser will nicht die möglichen Sachen, sondern die bestmöglichen lesen.
Als Autor schreibt man nicht für sich, sondern fürs Publikum.
Ansonsten wäre ja die übliche Form der Selbstbefriedigung auch ausreichend.
Gut, es gibt auch Tagebücher oder ausgefallene Gschichterln und Kellerlyrik wie nicht selten hier im Forum, die nur wenige Schwänze (oder gar keinen) interessieren.
Du, lieber Thomas, hast aber mit nicht geringem Aufwand ein dickes Buch herausgebracht .... und in diesem Sinn gilt, so wie ich es empfinde, das obige.

mfg
georg
_________________
.
Georg Rack, Aufbruch der Kerfe
http://www.amazon.de/Aufbruch-Kerfe-Georg-Rack/dp/3844881921/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1322065044&sr=8-1
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Thomas Sailer
Satz
Satz


Anmeldedatum: 10.06.2012
Beiträge: 52
Wohnort: Antau

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 20.06.2012, 15:55    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo georg

Zitat:
Daher verteidigt man unwillkürlich eine Formulierung wie den Sporenkleinwagen.


Es geht mir weniger darum die Formulierung zu verteidigen als zu verstehen was daran falsch ist.

Gut, im ersten Fall vermute ich, dass die Formulierung zu umgangssprachlich klingt - wie etwas, das im Schriftdeutsch nichts zu suchen hat. Das vermute ich - weiß es aber nicht mit Sicherheit.

Und im zweiten Fall verstehe ich auch nicht was daran so unelegant ist das langsame, kriechende Vorankommen im Verkehrsstau mit "sich meter für meter vorantasten" zu umschreiben.

Wenn ich das nicht weiß, kann ich es beim nächsten Mal auch nicht besser machen. Und deshalb frage ich nach Winken


Zitat:
Als Autor schreibt man nicht für sich, sondern fürs Publikum.


Dem Fisch muss der Wurm schmecken und nicht dem Angler. So viel ist mir bekannt Winken

Naürlich gibt es da gewisse Konventionen (etwa die Rechtschreibung), an die man sich halten muss. Das Problem mit Details (wie etwa Formulierungen, Vergleiche und Metaphern) ist aber, dass jedem etwas anderes gefällt bzw. missfällt. Man kann es in Wahrheit nicht jedem recht machen.

Daher halte ich es für das Beste so zu schreiben, dass man es selbst für richtig hält. Dann kann man immerhin zu dem stehen was man geschrieben hat Smilie

Beste Grüße
Thomas
_________________
Schriftsteller aus dem Burgenland, Verfasser der Romane "Die Aktivistin", Der Freizeitpionier" und "Die Wüstenpflanze"

www.thomassailer.com

Meine Facebook Seite
"Der Freizeitpionier" auf Amazon
"Die Aktivistin" auf Amazon
"Die Wüstenpflanze" auf Amazon
"Chronicles of a Harry Potter Fan"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
georg
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 22.02.2008
Beiträge: 13319

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 20.06.2012, 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Es gibt nichts Gutes außer man tut es.
Es gibt nichts falsches, außer man fälscht es.

" ... gibt er seinem Clio die Sporen"

Wenn der Rittersporn textet:
" ... gibt er seinem Schnauferl die Sporen" .... oder, wem Schnauferl nicht hochdeutsch genug wäre: " ... gibt er seinem Töffi die Sporen",
dann hätte das meiner unmaßgeblichen Meinung nach mehr Stil.
Denn bei der Clio-Version fragt sich der Leser automatisch: aha, Clio ... spielt es eine besondere Rolle, dass es ein Renault-Clio ist?
Der Gedankenfluss des Lesers wird in eine Sackgasse umgeleitet.

Es ist, obwohl "Clio" nur ein kurzes Wort ist, ein Teil der Geschwätzigkeit, die meist in zu vielen Eigenschaftswörtern und Füllwörtern ihren Ausdruck findet.

Aber ich bin es deinem Werk doch schuldig, auch meinerseits (wie zorro) zu betonen, dass es sehr deutliche (und wie ich meine überwiegend) positive Seiten hat.

mfg
georg
_________________
.
Georg Rack, Aufbruch der Kerfe
http://www.amazon.de/Aufbruch-Kerfe-Georg-Rack/dp/3844881921/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1322065044&sr=8-1
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
zorro
Buch
Buch


Anmeldedatum: 16.01.2008
Beiträge: 744
Wohnort: Graz

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 20.06.2012, 19:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Thomas,


zuerst alle Achtung vor deiner Reaktion. Du wirst es nicht glauben, wie viele Schreiberlinge schlicht und ergreifend beleidigt sind, wenn man sie nicht lobhudelt. Du reagierst sehr sachlich und konstruktiv auf meine Hinweise (mehr sind es ja nicht.). Das finde ich eine sehr reife Einstellung zur Sache. Mein Kompliment, da macht die Diskussion doch gleich viel mehr Freude.

Nun zu den einzelnen Punkten, die noch in Diskussion sind:


Zu 3: Du schreibst:

„Den Freizeitpionier in der Gegenwart zu schreiben, war ein Versuch die Handlung näher an den Leser heranzubringen - so als würde sie tatsächlich gerade eben stattfinden.“

Ja, schon klar und es funktioniert auch. Aber das ist auch schon das Problem. Als durchgängiges Stilmittel eingesetzt ist der Effekt überstrapaziert bzw. der Leser angestrengt.


Zu 4:

Mein Hinweis bezieht sich auf ausnahmslos jeden ersten Absatz (speziell jeden Kapitels).


Zu 7:

Die Formulierung, einem Clio die Sporen zu geben ist (mir, wohlgemerkt!) zu schnoddrig und m. E. umgangssprachlich. Bei Sporen habe ich die Assoziation zu einem Pferd, also einem Lebewesen, keinem technischen Objekt. Es beißt sich also auch von dieser Seite.
Ich verstehe zwar, dass du eine Formulierung mit Pfiff wählen wolltest und ich bin leider auch außerstande, dir einen Alternative anzubieten – was ich stets tue, wenn mir was einfällt -, aber in diesem Falle, denke ich ist es besser, zum Bewährten zu greifen. Es droht sonst die Gefahr, dass der Textstil gewollt bzw. an den Haaren herbeigezogen wirkt. Man muss jetzt nicht unbedingt weiß Gott wie originell sein, nur weil einer auf das Gaspedal steigt.


Zu 8:

Nein, ich meine nicht den Begleittext zu direkter Rede, sondern z.B. Seite 9:

„In dem muffigen Raum herrscht ein penetranter Gestank nach getragenen Socken und ranzigen Lebensmitteln.“ (4 Adjektive)

Vllt. liest du dir einmal vom Ludwig Reiners die „Stilfibel“ (dtv um € 10,--) auf Seite 134 durch. Der Reiners ist ohnehin Pflicht, wenn du mich fragst. Neben dem W. Schneider, aber den hast du ohnehin bereits.


Zu 13, der Epilog:

Du schreibst:

„Allerdings muss ich mich an dieser Stelle darauf versteifen, dass er seine Wichtigkeit hat.“

Kann durchaus sein, das will ich nicht abstreiten. Aber er ist mir zu dick aufgetragen. Weniger ist oft mehr, Thomas. Vllt. kürzen, eventuell mehr (symbolisch) andeuten, als explizit auszusprechen. Das meine ich.

Alle Klarheiten beseitigt?


zorro
_________________
Ich schreibe, also bin ich.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Thomas Sailer
Satz
Satz


Anmeldedatum: 10.06.2012
Beiträge: 52
Wohnort: Antau

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 21.06.2012, 11:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo

Zitat:
zuerst alle Achtung vor deiner Reaktion. Du wirst es nicht glauben, wie viele Schreiberlinge schlicht und ergreifend beleidigt sind, wenn man sie nicht lobhudelt. Du reagierst sehr sachlich und konstruktiv auf meine Hinweise (mehr sind es ja nicht.). Das finde ich eine sehr reife Einstellung zur Sache. Mein Kompliment, da macht die Diskussion doch gleich viel mehr Freude.


An dieser Stelle muss ich ein Kompliment zurückgeben. Du verstehst es nämlich konstruktive Kritik zu geben!

Es wäre z.B. weniger schön nach all der Arbeit eine immense Liste an Mängeln vorgelegt zu bekommen, ohne zu hören, dass man auch etwas gut gemacht hat.

Noch "besser" sind Kritiken á la "Sorry, aber das ist einfach der letzte Schund". Die sind nicht nur von kränkender Natur, sondern auch in keiner Weise konstruktiv. Wenn eine Kritik keine Verbesserungsvorschläge, ja nichtmal aufgezeigte Mängel beinhaltet, ist sie lediglich eine Äußerung von Mißgunst und bringt den Betreffenden kein Stück weiter.

Wenn ich so etwas höre, blocke ich ab und denke mir "Dir gefällts nicht? Dann machs halt besser!". (Glücklicherweise blieb mir diese Art von Kritik im Zusammenhang mit dem Freizeitpionier jedenfalls bis jetzt erspart)

Du hingegen verstehst es dem Anschein nach sehr gut deine kritische Meinung zu einer Sache auf solche Weise kundzutun, dass der Kritisierte auch etwas davon hat Smilie

Und ich bin mir sicher, dass ich etwas davon für die Korrekturen am nächsten Manuskript brauchen kann. Vielleicht fliegt ja noch das eine oder andere Adjektiv raus; ziemlich sicher jedenfalls einige Rufzeichen Winken

Und ich denke, dass soweit auch alle Klarheiten weitestgehend beseitigt sind.


Zitat:
Denn bei der Clio-Version fragt sich der Leser automatisch: aha, Clio ... spielt es eine besondere Rolle, dass es ein Renault-Clio ist?
Der Gedankenfluss des Lesers wird in eine Sackgasse umgeleitet.


Dann ist also der Clio eher das Problem als die Sporen. Ich verstehe.


Zitat:
Aber ich bin es deinem Werk doch schuldig, auch meinerseits (wie zorro) zu betonen, dass es sehr deutliche (und wie ich meine überwiegend) positive Seiten hat.


Vielen Dank. Auf Komplimenten sollte man sich nicht ausruhen, aber man hört sie trotzdem gerne Winken

Beste Grüße
Thomas
_________________
Schriftsteller aus dem Burgenland, Verfasser der Romane "Die Aktivistin", Der Freizeitpionier" und "Die Wüstenpflanze"

www.thomassailer.com

Meine Facebook Seite
"Der Freizeitpionier" auf Amazon
"Die Aktivistin" auf Amazon
"Die Wüstenpflanze" auf Amazon
"Chronicles of a Harry Potter Fan"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Thomas Sailer
Satz
Satz


Anmeldedatum: 10.06.2012
Beiträge: 52
Wohnort: Antau

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 20.06.2015, 14:35    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

der Freizeitpionier hat das Self-Publishing hinter sich gelassen und ist vor kurzem im Verlag serendii neu erschienen. Der Qualitätsunterschied macht sich sowohl äußerlich als auch innerlich mehr als deutlich bemerkbar Sehr glücklich

Angaben zum Buch

Umfang: 500 Seiten
Verlag: serendii (2015)
2. Ausgabe
ISBN: 978-3950387827

Die Textbasis wurde vom Lektorat komplett auseinander genommen und wieder zusammengebaut. Der Roman ist jetzt in der Vergangenheit geschrieben, viele Stellen die als blanker Erzähltext im Buch gestanden haben, sind zu Monologen umgebaut worden. Die Dialoge wurden aufgepeppt und die einzelnen Charaktere haben deutlich an Schärfe gewonnen. Und so weiter, und so weiter ... Smilie

Interessant war auch, auf welche Logikfehler, bzw. unschlüssigen Stellen das Lektorat gestoßen ist: Dinge, die mir als Autor zwar klar waren, die sich aber für den Leser nicht richtig erschlossen haben, wodurch sicher manch einer die Freude am Lesen verloren hätte.

Beinahe unfassbar war für mich, wie viele Redundanzen in der 1. Ausgabe vorhanden waren: Stellen, wo etwas beschrieben wird und der Charakter sagt/denkt kurz darauf dasselbe. Oder seitenlanges Gelabere über die Großtante einer Nebenfigur, die eigentlich absolut nicht in die Handlung gepasst hat - und die ich damals, als ich noch keine Ahnung hatte wie man ein Buch aufbaut, einfach geschrieben habe, da ich Angst hatte, der Roman könnte zu kurz werden Winken

Insgesamt sind bestimmt an die 30 Seiten Text ersatzlos aus dem Buch geflogen - ohne, dass der Handlung dadurch irgendetwas fehlt. Und trotzdem hat der Roman jetzt 500 statt 460 Seiten - was daran liegt, dass die 1. Ausgabe äußerst platzsparend formatiert war: Seitenlange Textblöcke waren die Folge. In der neuen Ausgabe ist der Text wesentlich lesefreundlicher verteilt.

Und auch das Cover ist mit dem der 1. Ausgabe gar nicht mehr vergleichbar:



Beste Grüße
Thomas
_________________
Schriftsteller aus dem Burgenland, Verfasser der Romane "Die Aktivistin", Der Freizeitpionier" und "Die Wüstenpflanze"

www.thomassailer.com

Meine Facebook Seite
"Der Freizeitpionier" auf Amazon
"Die Aktivistin" auf Amazon
"Die Wüstenpflanze" auf Amazon
"Chronicles of a Harry Potter Fan"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
zorro
Buch
Buch


Anmeldedatum: 16.01.2008
Beiträge: 744
Wohnort: Graz

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 20.06.2015, 19:23    Titel: Antworten mit Zitat

Tja, Thomas, learning by doing ... Die (aller)meisten Debuts kommen zu früh raus, aber das glaubt dir keiner. Ich hoffe, dein Buch wird nun wirklich gewürdigt.
Viel Erfolg!


zorro
_________________
Ich schreibe, also bin ich.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Thomas Sailer
Satz
Satz


Anmeldedatum: 10.06.2012
Beiträge: 52
Wohnort: Antau

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 20.06.2015, 20:12    Titel: Antworten mit Zitat

Vielen Dank! Smilie

Ich weiß nicht ... einerseits war er zu früh heraußen, andererseits auch wieder nicht: Die Veröffentlichung der 1. Ausgabe 2011 war ein Startschuss; ein Anfang, ohne den es jetzt keine weiteren Bücher, keine Zusammenarbeit mit einem Verlag und keine veredelte 2. Ausgabe geben würde Winken

Learning by doing, genau: Nach dem 1. Freizeitpionier erschien mir mein 2. Buch 'Die Wüstenpflanze' als stilistische Offenbahrung, weil es sich einfach schon viel besser liest. Buch Nummer 3 (CeHPF/CoaHPF) fällt als autobiografisches Werk aus der Reihe und kann daher nicht so gut für Vergleiche hergezogen werden - aber neben "Die Aktivistin", meinem 4. Buch, sieht die Wüstenpflanze wiederum recht blass aus.

Und jetzt, wo Buch Nummer 5. in den Startlöchern steht, fallen mir nach und nach auch Dinge auf, die ich in 'Die Aktivistin' hätte besser (bzw. muss hier eigentlich schon gesagt werden "für die Mehrheit der Leser ansprechender") machen können. Aber das Jammern gerät von Buch zu Buch auf immer höheres Niveau Smilie


Zitat:
Ich hoffe, dein Buch wird nun wirklich gewürdigt.


Das hoffe ich natürlich auch Winken Aber vor allem hoffe ich, dass der eine oder andere seine Freude daran haben wird, die Geschichte von Ferdinand Grenzmann mitzuerleben - und vielleicht auch ein Stückchen Inspiration darin finden wird.

Übrigens - bevor ich diesen Post nun beende - bedanke ich mich nochmals sehr herzlich für deine Verbesserungsvorschläge! Ich möchte nicht verschweigen, dass ein Großteil davon bei der Aufarbeitung des alten Manuskripts berücksichtigt worden ist (zumal ich viel Mitspracherecht bei der Überarbeitung hatte, konnte ich etwas davon einbringen).

Der Epilog ist zwar geblieben, allerdings wurde der finale Satz so abgeändert, dass er eher in den Mund eines 22-Jährigen passt Winken ... eine kleine Änderung - und der ganze Epilog hat eine ganz andere Wirkung XD

Also - nochmals vielen Dank! Smilie

Beste Grüße
Thomas
_________________
Schriftsteller aus dem Burgenland, Verfasser der Romane "Die Aktivistin", Der Freizeitpionier" und "Die Wüstenpflanze"

www.thomassailer.com

Meine Facebook Seite
"Der Freizeitpionier" auf Amazon
"Die Aktivistin" auf Amazon
"Die Wüstenpflanze" auf Amazon
"Chronicles of a Harry Potter Fan"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
zorro
Buch
Buch


Anmeldedatum: 16.01.2008
Beiträge: 744
Wohnort: Graz

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 21.06.2015, 06:53    Titel: Antworten mit Zitat

Guten Morgen, Thomas,


die Meister, die vom Himmel fallen, landen in der Regel furchtbar auf der Schnauze. Mir gefällt das, wie du das machst. Ich verstehe mich auch als der Typ, der stur wie ein indischer Wasserbüffel kontinuierlich besser werden will.
Zum Verlag: Muss man da was zahlen?

LG


zorro

Applaus Applaus
_________________
Ich schreibe, also bin ich.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden E-Mail senden Website dieses Benutzers besuchen
Thomas Sailer
Satz
Satz


Anmeldedatum: 10.06.2012
Beiträge: 52
Wohnort: Antau

 Beitrag speichern
BeitragVerfasst am: 21.06.2015, 15:32    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

Zitat:
Zum Verlag: Muss man da was zahlen?


Nein, weder für den Druck noch für sonst irgendwas; serendii ist ein seriöser Verlag Smilie

Beste Grüße
Thomas
_________________
Schriftsteller aus dem Burgenland, Verfasser der Romane "Die Aktivistin", Der Freizeitpionier" und "Die Wüstenpflanze"

www.thomassailer.com

Meine Facebook Seite
"Der Freizeitpionier" auf Amazon
"Die Aktivistin" auf Amazon
"Die Wüstenpflanze" auf Amazon
"Chronicles of a Harry Potter Fan"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen    Literaturforum Österreich Foren-Übersicht -> Das Bücherregal Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde

Topic speichern
Seite 1 von 1

Gehe zu:  

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.


Powered by phpBB © 2001 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de
Chronicles phpBB2 theme by Jakob Persson (http://www.eddingschronicles.com). Stone textures by Patty Herford.