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Literaturforum Österreich :: Thema anzeigen - Mystery-Bus reloaded, 2017
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Mystery-Bus reloaded, 2017


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DerGrosseMutator
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Anmeldedatum: 31.12.2005
Beiträge: 329
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BeitragVerfasst am: 26.02.2017, 21:01    Titel: Mystery-Bus reloaded, 2017 Antworten mit Zitat

Auf der Ottakringerstraße ereignete sich am Freitagmorgen ein spektakulärer Unfall mit einem Bus der Wiener Linien. Ein Pkw mit einem schwarzgekleideten Clown (!) am Steuer, der aus der Seitenstraße kam, rammte den Bus so heftig, dass dieser in einen Baum krachte.

Der Nachtbus der Linie N666 war gerade auf dem Weg zurück in die Garage. Außer dem Busfahrer befand sich also niemand im Bus, als dieser auf der Koppstraße stadtauswärts von einem Auto seitlich gerammt wurde.

Der Pkw-Fahrer kam aus einer Seitengasse und war laut Wiener Linien-Sprecher Spencer Hool offensichtlich viel zu schnell unterwegs. Auch das Stopp-Schild missachtete er, der Busfahrer hatte keine Chance, auszuweichen. Laut Augenzeugen sollen sich außer dem Clown noch drei "Zombies" im Wagen befunden haben.

Hier differieren die Aussagen allerdings. Eine Frau in angetrunkenem Zustand berichtete der Polizei von vier südländisch aussehenden Jugendlichen, ein Pensionist von fünf blutverschmierten Matrosen, ein Schüler von 6 mannsgrossen Spinnen.

Der Bus kam durch den Aufprall von der Straße ab und krachte in parkende Autos und einen Baum. Nicht nur die Pkws, auch der Bus selbst wurden dabei sehr stark beschädigt..

Der Busfahrer kam leichtverletzt ins Meidlinger Unfallspital.

Er konnte nicht vernommen werden, da er nachts verschwand. Augenzeugen berichten von drei als Musketiere Verkleideten, die ihn aus dem Krankenhaus schleppten.

Hinzugerufene Securities konnten nur mehr einen davonbrausenden schwarzen Bus ohne Kennzeichen erkennen.
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DerGrosseMutator
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Anmeldedatum: 31.12.2005
Beiträge: 329
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BeitragVerfasst am: 26.02.2017, 21:22    Titel: Antworten mit Zitat

Der Mann mit dem schorfigen Mund betrat den kahlen Raum.
Er trat zu dem an die feuchte Steinwand geketteten Busfahrer in Uniform und blieb nur wenige Zentimeter vor ihm stehen.
"Haben wir dich nun doch noch erwischt....zwei Jahre hast du dich vor uns verborgen."
Der Busfahrer hob den Kopf, Blut troff aus seinen verstümmelten Augenhöhlen.
Seine Nase fehlte.
" Tötet ihr mich, kehre ich zurück." Blut schoss aus seinem malträtiertem Mund.
Der Mann mir dem schorfigen Mund, den viele für einen schwarz gekleideten Clown hielten, begann zu lachen. "Nein, wir haben anderes vor."
Er holte dicke Stahlnägel und einen Hammer hervor und begann den Busfahrer an Armen und Beinen auf ein bereit stehendes Holzgestell an der Wand zu nageln.
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georg
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Beiträge: 13311

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BeitragVerfasst am: 03.05.2017, 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo lieber Mutator (groß),
schaurigruselig schön!
Naja, mehr schaurigrusi als schön, aber deshalb passt die kurze shortstory auch präzise in diese Rubrik.
Man sollte an einem Gunstwerk nicht herumkletzeln wie an einem harten Nasenpopel (Raminoster); aber ein paar Kleinigkeiten verleiten dazu ...

Der Busfahrer D-Führerscheininhaber hob den Kopf, Blut troff aus seinen verstümmelten Augenhöhlen.
Seine Nase fehlte.
" Tötet ihr mich, kehre ich zurück." Blut schoss aus seinem dem malträtiertem Mund.
Der Mann mir dem schorfigen Mund, den viele für einen schwarz gekleideten Clown hielten halten mochten, begann zu lachen. "Nein, wir haben anderes vor."
Er holte dicke Stahlnägel und einen Hammer hervor und begann den Busfahrer an Armen und Beinen des Öffilenkers Arme und Beine auf ein bereit stehendes Holzgestell an der Wand zu nageln.

Bemerkungen:

Das Wort Busfahrer würde ich variieren; aber man kann ebensogut sagen, dass dreimal Busfahrer eine bedrohliche Verdichtung darstellt, die zu der story passt.
Ähnliches kann bei dem Wort "seine" NICHT sagen, das 3x hintereinander auftaucht.
Die vielen, die den Sadisten für einen Clown hielten, sollten nicht zu konkreten Nebenrollen (Oscarverdächtig) befördert werden; "mochten" relativiert die vielen Halter.
Das zweifache "an" im letzten Satz wirkt stilistisch ein wenig unbeholfen.

Super finde ich, dass der LeserIn die Gelegenheit bekommt, sich die vollständige story selber zusammenzureimen.
Insbesondere die Frage, wieso das Annageln und sich-selbst-überlassen nicht genauso den baldigen Tod des Busfahrers nach sich zieht, wie wenn ihn der schwarze Clown auf der Stelle umbringt, geht in diese Richtung.
Das muss jeder litforattler für sich abschätzen.
Vielleich ist es ja wie beim Halbgott Prometheus, für den es keine Ausicht gab, mittels Tod den Qualen zu entrinnen. Heutzutage würde allerdings eine Drohne regelmäßig auf Besuch kommen, um sich an der gemarterten Leber gütlich zu tun.

Ein paar Tippfehler hab ich nicht korrigiert, war zu faul dazu.

lg
georg
_________________
.
Georg Rack, Aufbruch der Kerfe
http://www.amazon.de/Aufbruch-Kerfe-Georg-Rack/dp/3844881921/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1322065044&sr=8-1
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DerGrosseMutator
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Beiträge: 329
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BeitragVerfasst am: 17.08.2018, 14:32    Titel: Antworten mit Zitat

Lieber Georg, danke für die hilfreichen lektorischen Tipps und Ausbesserungen! Smilie
Nun, der unheimliche Öffilenker Winken stirbt nicht , da er gewiss ein etwas nichtnatürliches, dämonenhaftes Wesen zu sein scheint...
_________________
Schaurige Grüsse


----------------
sendet d. G. Mutato


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georg
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Beiträge: 13311

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BeitragVerfasst am: 17.08.2018, 19:04    Titel: Antworten mit Zitat

Winkend
Winken
Gut wing braucht Teile
Winken
Wie dieses shortreply auf die shortstory beweist, entrinne ich nicht dem manischen Schüttelzwang.
Und, wie gemein bekannt, will auch gar nicht entrinnen.
~~
Ja, der Dämon mit D-Führerschein, das passt in jeder Hinsicht.
Wenn du ihn im Teil 3 der story auf dem Friedhof der Kuscheltiere (pets' cemetery) eingraben lässt,
wird er nicht ruhen, bis er sich durch die Granitplatte durchgenagt hat, um als Zombie Rache zu üben.
Winkend
_________________
.
Georg Rack, Aufbruch der Kerfe
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