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Ein bekanntes Maerchen


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Meiseside
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Anmeldedatum: 22.05.2018
Beiträge: 10

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BeitragVerfasst am: 04.06.2018, 21:37    Titel: Ein bekanntes Maerchen Antworten mit Zitat

Vorwort: Ich weiß das ich spät dran bin, aber ich denke es passt noch.
Anmerkung: Die Geschichte ist ziemlich "durch", ich hoffe ihr habt so viel spaß beim lesen wie ich beim schreiben.
ps.: Ich freue mich über Kritik.
pps.: Viel spaß beim lesen.

Ein bekanntes Märchen

Es war einmal vor kurzer Zeit in einen nicht ganz so fernen bis dato EU-Mitgliedsstaat, da lebte eine junge, 37 jährige, bildhübsche Prinzessin, naja Schauspielerin. Sie hatte sich in den schönen Prinzen verliebt. Und der Prinz, nun auch dieser liebte natürlich die Prinzessin. Natürlich gibt es auch eifersüchtige Halbschwestern, aber die sind durch einen unüberwindbaren Ozean getrennt. Ok, ich übertreibe, der Ozean ist nicht unüberwindbar und die Halbschwestern haben auch nicht so viel Interesse an dem Prinzen wie eben beschrieben. Aber um zu ihren Prinzen zu kommen, hatte die Prinzessin einen langen und beschwerlichen Weg hinter sich. Den um ihren Mann der Träume zu erreichen musste sie ihm erst auf sich aufmerksam machen. Es gibt viele Methoden, wie man dieses Ziel erreicht. Manche sind sehr edelmütig, manche sind sehr glorreich. Manchmal bittet man Feen oder Hexen um Hilfe. Das heißt man reist in einer Kürbiskutsche, wird stimmlos, bekommt Beine, wenn man noch keine hatte, verwandelt sich in eine Prinzessin, egal ob man schon eine ist oder nicht. Manch eine war oder ist ein Ogar(in?). Beißt in, sticht sich, trinkt von vergifteten Dingen. Ja solche Sachen können passieren wenn Magie im Spiel ist. Deshalb entschied sie sich für etwas anderes, nämlich die Bühnenkunst. Denn nur so konnte der Prinz sie in der Masse enddecken. Ohne dabei wirklich drauf zu gehen. Aber der Weg war beschwerlich und es wollte einfach nicht klappen. Irgendwann verlor sie ihr Ziel aus den Augen und heiratete einen Produzenten. Da wir hier von einen klassischen Märchen sprechen, heißt das, sie wurde gezwungen, von sich selbst oder dem Geld. So genau weiß ich das nicht mehr. Doch diese Ehe stand unter keinen guten Stern den nach 2 Jahren erinnerte sie sich wieder, wem sie eigentlich liebt und lies sich scheiden. Viele, viele, viele, 3 Jahre später erreichte sie doch noch ihr Ziel und der Prinz entdeckte sie. Dafür brauchte er wahrlich keinen Schuh (mit Kinderschuhgröße). Er benötigte dafür auch keinen anderen Schnickschnack, ja er hatte ja nicht einmal einen Fernseher. Wahrlich sie hätte sich die Schauspielerei auch sparen können. Nun kam es so dass sie von anderen zusammengebracht wurden und in diesen Moment, sie beide, nach kürzester Überlegung, wussten sie dass, sie und nur sie, warte kommt gleich, sich nach diesen Treffen noch einmal treffen wollen. Ohne Umschweife kann ich sagen, dass sie sich noch einmal getroffen hatten, aber dies geheim halten mussten. Ja sie durften ja nicht einmal Händchen halten. Sind wir hier Kindergarten? Ich schweife ab. Aber nachdem sie es an der großen bösen Stief..oma vorbeigeschaft hat. Ihr wisst schon die mit… moment falsche Prinzessin, diese hier hatte die „Stiefoma“ eigentlich sehr gern. Nun da sie alle Prüfungen bestanden hatte und sie offiziell mit dem Prinzen zusammen war, durfte sie ihm auch heiraten. Das Volk war im Aufruhr es hallte durch die Gassen und Straßen der riesigen Stadt. Jeder hörte davon und jeder wusste es. Es gibt eine Hochzeit. Alle bereiteten sich vor jeder wollte es gesehen haben und jeder musste es gesehen haben. Manche malten sich an und warteten auf der Straße Nächte lang, damit sie es sehen konnten. Andere saßen einfach vor dem Fernseher. Hm, ihr wollt wissen wie das Märchen ausgeht? Nun, sie sind verheiratet,
und da sie noch nicht gestorben sind, leben sie wahrscheinlich noch heute.
Achso, ja, die Moral, fasst vergessen, hm. Die Moral von der Geschicht, Märchen enden meist mit einen Kuss oder einer Hochzeit, aber selten mit einer weltweiten Fernsehübertragung.

Anmerkung der Redaktion: Jede Ähnlichkeit mit lebenden, und, oder toten Personen ist rein zufällig und weder von Autor noch von Redaktion beabsichtigt,... natürlich.
[/b]
_________________
Rechtschreib- und Grammatikfehler tun mir leid. Aber es gilt: Wer sie findet darf sie auch behalten.
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georg
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Anmeldedatum: 22.02.2008
Beiträge: 13288

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BeitragVerfasst am: 01.09.2018, 17:24    Titel: Antworten mit Zitat

Wieder einmal muss ich zerknirschten Gemüts an die eingefrorenen Posthorntöne in des Barons Münchhausen Tiefkühltruhe denken, da ich im Begriff bin, diesen thread meisenseides zu exhumieren. Aber was sind schon drei Monate im langen Leben und im noch längeren Todeszustand einer Super-Silver-Conette (frei nach Marquis de Sade oder Restif de la Bretonne iss ja egal) ...

Lieber Meisenseide ...

Ich habe mir gleichzeitig diese deine feudale short story und deine anderen Texte im litforat, insbesondere auch das c'est moi, eingeworfen.
Gleichzeitigkeit ist zwar softwaretechnisch und überhaupt im Sinne der speziellen Relativitätstheorie unmöglich, aber ich hab diese zwei Umstände ignoriert.
Cinderella 2.2 ist ein Geblödel, das manches für sich hat. In meinen Leseraugen eher als in manch anderem Glausauge, sind ja auch meine Schreibausritte weit eher Geblödel als Gescheitel.
Um einen Hauch von Gleichzeitigkeit zu fatamorganisieren, rochiere ich zum tablet, wo ich meisenseides c'est moi aufgeschlagen hab ...

Du fragst, wie es mit dem Gelt-lukrieren für literarische Produkte bestellt ist. Ich weiß nur dass ich angesichts der bestenfalls zweistelligen euro-honorare bei den wenigen Anthologiebeteiligungen x-hundert mal mehr hineingesteckt als abkassiert hab. Meine Science-fiction-Trilogie beim BOD-Verlag hat mich vor allem durch das gediegene, aber nicht billige Lektorat einen Schüppel Geld gekostet, und viele Papierbände und e-Books sind nicht verkauft worden. Man muss oder müsste auch ein Talent haben, das mir total fehlt: public relations.
Zum Lektorat noch ein Vermerk: ohne Lektorat würde deine Texte kein Verlag akzeptieren, denn das Sprücherl mit dem Fehlerbehalten kennt der Verleger schon.
Der beste Rat, den ich dir geben kann, ist, dass du selbst eineinhalb Texte liest: der halbe (weil kurze) ist Mark Twains Ansprache an angehende Schriftsteller ... http://literaturnetz.org/2602.html ... und der andere Text das Bücherl von James N. Frey "How to write a damn good novel" ... auch in deutscher Übersetzung vorliegend "Wie man einen verdammt guten Roman schreibt"

Freundliche Grüße
georg
_________________
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Georg Rack, Aufbruch der Kerfe
http://www.amazon.de/Aufbruch-Kerfe-Georg-Rack/dp/3844881921/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1322065044&sr=8-1
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Meiseside
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Beiträge: 10

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BeitragVerfasst am: 02.09.2018, 18:36    Titel: Danke Antworten mit Zitat

...für deine teils informative, teils amüsante Antwort. Interessant finde ich auch wie du meinen Namen interpretierst:-). (Meiseside tigitiert zu Meisenseide). Aber zurück zum Thema:
Ich werde dich für den Nobelpreis vorschlagen, da ich sonst keinen kenne der Einstein ignorieren kann. Ausserdem freue ich mich das dir meine Geschichten(soweit ich herrausgelesen habe) gefallen haben.

Tatsächlich schreib ich gerade wirklich an einen Roman(zufälligerweise Scifi). Daher freue ich mich zusätzlich über deine Insiderinformation und über deine Literaturvorschläge.

Dankend M
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