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Morgen-Grauen


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ralfelinchen
Letternprokurioser


Anmeldedatum: 29.07.2010
Beiträge: 1339

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BeitragVerfasst am: 03.10.2018, 23:02    Titel: Morgen-Grauen Antworten mit Zitat


Morgen-Grauen


Tosend färbt des Morgens Grauen,
eine dunkle Welt ins Bunt.
Autolärm, gequälte Frauen,
rundherum nur Schmutz und Schund.


Wachsam lauern die Hyänen
in der Häuser tiefer Schatten,
ihr Geheule läßt mich gähnen,
wie das Quieken froher Ratten.


Ja, die Nacht hat uns verlassen,
grelles Licht macht vieles nackt,
Dealer lassen leer die Gassen,
Ruchlos Menschsein, nächster Akt.

_________________
Was sich überhaupt sagen lässt, lässt sich klar sagen; und wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen. (Ludwig Wittgenstein)
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georg
Moderator
Moderator


Anmeldedatum: 22.02.2008
Beiträge: 13319

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BeitragVerfasst am: 04.10.2018, 00:51    Titel: Antworten mit Zitat

Alter ralf ... Meilenstein meiner schäbigen Restexistenz ... ein Findling am Saum meines Weges, den ich ins Nichts torkle ...
Immer wieder ein Findlingsstein der Ralfs Züge trägt, und die Jahre umgürten sich, wie es angeblich die Azteken sagten, und dann schnitten sie dem gemästeten Opferjüngling das Herz aus der Brüstung.
Die Priester Qetzalcoatls.
So einen Blödsinn merk ich mir noch ... hab ich mit 13 Jahren erschauernd schauderhaft gräulich morgengräulich gelesen, und es war weit hinten im vorigen Jahrtausend.
Die weißen Götter hieß dieser Cortezographische Halbroman ... der Länge nach war er nicht halb, nur den Namen des Autors weiß ich nicht mehr ... aber das eine Vierteldas fehlt auf Ganze war der Name und das andere dass es kein Roman war.
Schluss mit Cortez, Mocti und Qetzi, das war nur wegen der Gürteljahre.
Das andere, was mir einfällt und auch nicht zu deinem Zwölfzeiler passt...
oder doch ...
ist der Autior den ich noch weiß, der alte Goethe.
anno 32 starb er glaubich.
Vorher der Faust, den er schrieb. Da war ich schon 15, nicht als er schrieb, sondern ich ihn las.
Die Sonne tönt nach alter Weise an Brudersphären Wettgesang
und ihre vorgeschriebne Reise vollendet sie mit Donnergang.
Übrigens die Opferknaben denen machte es nichts aus, das mit der Herz-OP, die hatten gelernt, dass es sich so gehört und dass es eine ultimative Ehre ist.
Und beim Tosen in Z1 ist mir sofort der Sonne Donnergang eingefallen, du kleiner Goethe du und Staatsminister von Weimar.
Die 1.Strophe ist ja überhaupt weit die Beste und tosend und grau/gräulich.
Laut wikiped ist grau und gräulich gar nicht so richtig verwandt, jedenfalls was die ethymologische Vorgeschichte anbelangt.
Wikipedia denn das Papierlexikon das 43 bändige (20 Brockhäuser aus 1935 und 23 Meyers aktuell) stehen im Wohnzimmer unerreichbar. Wiki aber kommt auf bei-Fuß.
Verwandt oder ethymolog oder nicht ... wurscht ... völlig zu Recht ist das graugräulich die signation.
Gute Nacht schöne Großmutter und fröhliche Ostern
sprachen Tick Trick und Track

und Winkend

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

um nicht noch ein zweitreply wichtigtuerisch dranzuklammern ...
ein edit-Anhängsel.
Z5 bis Z8 hat ja auch was drauf ... schön da-da, schön kryptisch
Aber zu 99% darf ich ja annehmen, dass sich "wie das Quieken froher Ratten" nicht auf das Gähnen des Lyrichs bezieht, sondern auf die Hyänen oder beides oder keinsvonbeiden, oder?
Das wars schon mit edit
eigentlich wollt ich ja noch etwas zu Z5-Z8 sagen edit
indes ich habs vergessen.
Dementia permagna.
Morbus Altmann.
_________________
.
Georg Rack, Aufbruch der Kerfe
http://www.amazon.de/Aufbruch-Kerfe-Georg-Rack/dp/3844881921/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1322065044&sr=8-1
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