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Die Eremitage in Arlesheim 1785 in Bildern


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Einer_von_uns
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Anmeldedatum: 30.09.2008
Beiträge: 2604
Wohnort: Wuppertal

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BeitragVerfasst am: 23.10.2008, 05:38    Titel: Die Eremitage in Arlesheim 1785 in Bildern Antworten mit Zitat

Die Eremitage in Arlesheim

Ein Wanderer hier im Winter ankam
und dennoch viele Eindrücke mitnahm.
Sei es die Grotte des Apoll,
oder die Ruine alles wundervoll.

Als er den Weg entlang so ging,
kam ihm die vergangene Zeit in den Sinn.
Wie es doch früher so wahr,
wurd ihm nur nach und nach so klar.

Als 1785 der Park an Gestaltung gewann,
nur Wald und Römerobjekte nach Ausdruck sann,
um zu zeigen den Leuten damals wie heute,
des Menschen geistige Größe als Beute.
Der Beute als des einfachen Mann,
der arbeiten mußte bis der Schweiß rann.
Hier zu schaffen ein Kleinod groß,
war des einfachen Mannes arbeitslos.

Doch Meister und Gessner diese Größen
philosophisch vorab dieses Problem taten lösen.
Und als Dank des Parkes dafür,
steht Gessners Gedenkstein an der Grotte hier.

Das Problem Romantik symbolisch erkannt,
sichert vorab die Freude für das ganze Basel-Land.
So mit viel Tatendrang dann,
ein unvergeßlich Kunstwerk begann.

Auf dem Rücken des Fachmannes Genius kommt,
der Felsentoreingang prommt.
Als Basis für den Weg in vergangene Zeit,
hält viel Sentimentalität fürn Wanderer bereit.
An der ehemaligen Mühle angekommen,
die Symbolik der ewigen Nahrung mitgenommen.
Das es dem Menschen wird des Hungers nicht leid,
sagt uns dieses Kleinod vergangener Zeit.




Eine
Eine Hängebrücke als Mahnung einst gegeben,
um zu Spiegeln unser eigenes Leben.
Damit man auch mal erleben kann,
wie wenig sich bewegen, doch wirken wird, dann.

Die Aussichtsrotunde zeiget jeden,
Romantik kann das Herz beleben,
um mit Weitblick in eine andere Zeit
zu sehen was heut übrigbleibt.
Von der Größe die die Aufklärung uns brachte
und die Eremitage als Blick uns nun Vermachte.

Hört nun hier im Traumasyl
des Baches Geplätscher mit viel Gefühl.
Blicket am Horizont in die Ferne,
die hohen Berge berühren fast die Sterne.
Dazu braucht man eine klare Sicht,
sonst gelingt einem der Eindruck nicht.

Als sich Delille Denkmal empfahl,
hatte man die Lyra und einen Zweig zur Wahl.
Den Dank der Größe seines Werkens,
hier am stillen Orte zu bemerken.

Dort, wo stand einst ein Karusell,
die Sonne den Platz ganz hell.
Um erinnern an weit vergangene Zeit,
eine Felsenhöhle und ein Rechteck was heut übrigbleibt?
Als Mahnung an den Wandersmann,
wie vergänglich Leben sein kann.
Ob des Menschen Lebenszeit nur,
oder die nicht behütete gestaltete Natur.

An dem Dianenbad den Eindruck jeder sieht,
man früher auch um Reinlichkeit ward bemüht.
Das kalte Wasser durch glühende Steine erhitzt,
das man im Wasser auch dort schwitzt.
Dafür ein zweiter Eingang war,
dem scharfen Blick wird es gewahr.
Ob es nun so war oder nicht,
fällt eigentlich weniger ins Gewicht,
als der Gedankengang vor 200 Jahren,
den man sollte damit erfahren.
Jetzt
Jetzt staunt der Wanderer über die Grotte des Apoll
und fragt sich ernsthaft was das alles soll.
Jede Menge Löcher hier
und keiner gibt dem Wanderer Antwort dafür.
Nun einer hat doch den Mut etwas zu sagen,
eine Sonnenuhr könnts sei aus vergangenen Tagen.
Aber auch er sagt dies mit Vorbehalt,
vor Angst der Wissenschaft Gewalt.
Das nicht wird Spott und Hohn,
als seines Gedanken wird Lohn,
deshalb bis heute keiner eine Analyse tat
um zu halten wissenschaftliche These parat.
Mit der Astronomie im Hintergrund,
man vergangenes Wissen amtlich bekund.

Jetzt erblickt er den Holzstoss in der Eck
und fragt nach dessen Zweck.
Er ging hinein ganz geschwind
und vergaß die Zeit die verrinnt.
bei des Anblicks ganz und mächtig,
wurde er nachdenklich und bedächtig.
Hat doch den Grund gefunden selber,
die „Schöne Aussicht“ auf Wald Berge Felder.

Als die Eremitenklause mit Borke beschlagen,
zu sehen, gab es wieder neue Fragen
und den Wasserkessel obendrein,
gibt erst recht keinen logischen Reim.
Oder man find die Leiter von Früher hier,
Wasser des Eremiten Lebenselexier.
Er täglich holte sich,
durch den Regen immer wieder frisch,
damals war die Luft noch rein,
wird es doch bald auch wieder sein.
Damit die Natur sich wieder erholen kann,
sagt uns die Gartenszene mahnend dann.
Aus der Sicht von heute,
damals gelebet gesünder die Leute.





Die
Die Proserpina der Wanderer umsonst suchte
und in ihrer Höhle fast fluchte,
vergaß er doch die Geschichte.
Sie kommt mit des Frühlings ersten Lichte.
Um dem Menschen Freude und Nahrung zu geben,
damit er erhält ein erträglich Leben.
Als des Lohnes Leistung dann,
in den Hades absteigen kann.
Durch des Fluches unerlaubt genascht zu haben,
muß Sie dieses Leben ewig ertragen.

Es gibt noch viele andere Szenen,
die nach des Wanderers Besuch sich sehnen.
Wir nun beenden die Reise jetzt,
man hört auf , wenn es am meisten fetzt.


Ein dankbarer Gast der Gemeinde zu Arlesheim

Norbert Hoffmann , 2 / 2000
_________________
Das die Menschen kleine Dinge für wichtig hielten, hat viel Großes hervorgebracht.

1793 Lichtenberg
mit der Verpflichtung für uns heute, das dieser Spiegel der Zeit nie blass werden möge.
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